Ich habe gerade eben einen Beitrag gesehen zum Thema Pegida und auch wenn es mich extrem stört hierzu etwas zu schreiben, denn ich möchte diese unsägliche 'Vereinigung' nicht wichtiger machen, als sie ist, so komme ich nicht umhin, sie als Einstieg in diesen Beitrag zu verwenden, denn es geht um die ganze unerträgliche Symptomatik, die sich dahinter verbirgt.
Man kann es drehen und wenden wie man will, aber das grundlegende Problem hinter dieser Gruppierung ist das gleiche, was sich seit einigen Jahren verstärkt durch die gesamtdeutsche Bevölkerung zieht.
Angst vor Fremden.
Ich sage hier bewusst nicht Ausländer, denn Menschen, die aus dem Ausland zu uns kommen, weil sie in ihren Heimatländern von Mord,Vergewaltigung,Folter und unsagbar grausamen Lebensbedingungen bedroht werden nur als Projektionsfläche dienen für tiefer liegende Ängste und Sorgen. Menschen neigen einfach dazu andere, meistens wehrlose Menschen für ihre eigenen Unzulänglichkeiten verantwortlich zu machen.
Sie geben gerne anderen Menschen die Schuld an ihrem schwachen Einkommen, machen andere Menschen verantwortlich für ihre magere Rente, fürchten gar eine Unterwanderung fremder Glaubensrichtungen und lassen es schlicht nicht zu, in ihrer eigenen Lebenseinstellung notwendige Änderungen vorzunehmen, denn das würde ja Arbeit bedeuten und eventuell ein gewisses Mass an Anstrengung erfordern.
Uns geht es schlecht, also muss jemand anderes dafür die Schuld tragen...so sieht die Einstellung vieler dieser Leute aus.
Und wer bietet sich für diese Personen als Schuldiger am ehesten an, als Menschen, die aus anderen Kulturen stammen.
Ihnen fremd sind.
Andere Glaubensrichtungen haben.
So fällt es diesen Menschen leichter den nötigen Abstand zu wahren und die Distanz zu sich selbst möglichst gross zu halten.
Es würde ihnen im Traum nicht einfallen mal über den eigenen Horizont hinaus zu blicken und sich mit den so verhassten Fremden einmal näher zu befassen, sich tatsächlich einmal die Mühe zu machen und sich über echte Fakten zu informieren. Dann fiele ja ihr Feindbild weg und sie würden erkennen, wie falsch, scheinheilig und sogar undankbar eine solch fremdenfeindliche Gesinnung eigentlich ist und wie schmerzhaft es für Hilfe suchende Menschen sein muss, vor unmenschlichen Bedingungen fliehen zu müssen, nur um dann in die Gesichter von Personen zu blicken, die sie verdammen und für ihre eigene Unzulänglichkeit verantwortlich machen.
Ich sage nicht, dass in unserem Land alles wundervoll ist und es keinerlei Probleme gibt. Auch gibt es eine Menge, was unsere Regierung verbessern könnte und es ist tatsächlich so, dass Menschen, die zum Randbereich unserer Gesellschaft gerechnet werden, immer noch vielfach undankbar behandelt werden und es verdammt schwer für diese Menschen ist über die Runden zu kommen.
Doch verzweifelte Flüchtlinge dafür verantwortlich zu machen ist nicht nur grundsätzlich falsch, sondern auch gefährlich dumm.
Selbst wenn ein geringer Teil dieser Menschen sich eine Aufenthaltsgenehmigung unter Vorspiegelung falscher Tatsachen erschleichen wollte - auch das ist Realität, gebe ich gerne zu - so ist es dennoch nur ein verschwindend geringer Teil, der sogar so unsagbar klein ist gegenüber allen in Deutschland geborenen Personen, die ihr eigenes Sozialsystem ausnutzen, dass es schier unglaubwürdig ist, wenn hier nach irgendwelchen Schuldigen gesucht wird.
Pegida-Menschen sind wütende und verängstigte Personen, die nach einem Strohhalm greifen, die auf sich aufmerksam machen wollen, die verzweifelt von ihrem eigenen System erdrückt werden. Und diese Personen gibt es leider nicht nur bei solchen 'Vereinigungen', sie befinden sich tief im Herzen unser wunderbaren Demokratie, in der man zur Wahl gehen kann, in der man eigene Parteien gründen kann und selbst etwas bewegen kann, wenn man nur wirklich möchte, in dem man frei leben kann und sagen und denken kann, was man will.
Etwas was bei weitem nicht selbstverständlich ist in dieser Welt und genau diese Freiheit ist es leider auch, die dazu führt, dass Menschen unter dem Deckmantel des Protests und aus schierer undifferenzierter Wut auf die Strasse gehen und mit dem Finger auf alles zeigen, was sich als Schuldiger anbietet.
Ich frage mich ganz bewusst, in was für einer Gesellschaft leben wir eigentlich?
Wollen wir wirklich unseren Ängsten soviel Platz einräumen, dass sich unser gesunder Menschenverstand verabschiedet und wir der Irrationalität nachgeben?
Wollen wir wirklich auf die Strasse gehen und gegen etwas demonstrieren, was aus den Tiefen unserer Fantasie entspringt und sich bei ernsthafter genauer Betrachtung nicht nur als vollkommen absurd herausstellt, sondern sogar die Demokratie selber in ihren Grundfesten bedroht?
Ich möchte es jedenfalls nicht und so hoffe ich inständig, dass auch die Nachzügler, sprich Fremdenfeinde und Pegida-Gruppierungen, endlich wieder ihr Gehirn benutzen und einsehen, dass sie dabei sind in die vollkommen falsche Richtung zu gehen.
Einsehen, dass es genau die ausländischen Einwanderer sind, die unsere Kultur überhaupt erst mit aufgebaut haben, die geholfen haben aus unserem Land ein lebenswertes, weltoffenes Deutschland zu machen, in dem wir friedlich miteinander leben können und in der auch alle unterschiedlichen Glaubensrichtungen einen Platz finden können.
Und nur mal so am Rande...der Islamismus- und ich spreche hier von dem Grundglauben und nicht vom radikalen Islamismus, der sehr wohl eine ernsthafte Gefahr darstellt- ist weit davon entfernt unsere eigenen Glaubensrichtungen zu unterwandern oder in irgendeiner Form zu bedrohen, dazu ist er auch viel zu wenig präsent in unserem Land.
Auch ist es ein gerne erwähntes Märchen, dass die meisten Ausländer in unserem Land Kriminelle sind, auch hier sprechen die Fakten und die Tatsachen eine komplett andere Sprache.
Bevor ich heute den eingangs erwähnten Bericht gesehen habe, dachte ich noch, dass diese vorgeschobenen Aussagen mittlerweile komplett überholt sind, aber leider wurde ich eines besseren belehrt und musste mit Erschrecken feststellen, dass unser Land durchaus noch ein sehr grosses Mass an Aufklärung nötig hat.
Lasst uns also zusammen rücken, Katholiken,Islamisten,Protestanten,in Deutschland geborene und nicht hier geborene, Flüchtlinge,Rentner,Arbeitssuchende und alle offenen und aufgeklärten Menschen und dann die fehlgeleiteten armen Seelen, die bei Pegida mitmarschieren oder ähnliche Gedankengänge haben an der Hand nehmen, sie aufklären und ihnen zeigen, wie diese Welt eigentlich ist.
Offen.
Freundlich.
Tolerant.
Verantwortungsbewusst.
Zeit, dass dieser dumme Hass auf alles Fremde endlich aufhört.
Freitag, 19. Dezember 2014
Donnerstag, 11. Dezember 2014
Die Aber-Scheinheiligkeit
Kennt ihr die Aber-Menschen?
Diese seltsamen Subjekte, die ständig an alles ein 'aber' anfügen, weil sie nicht den Mut haben offen auszusprechen, was sie wirklich denken?
Diese gefährliche Subspezies, die eine echte Gefahr für unsere Gesellschaft darstellt und unsere demokratischen Grundsätze bedroht ohne es zu realisieren?
'Ich habe nichts gegen Ausländer', sagen sie, 'aber...'
'Ich bin gegen die Todesstrafe', ist auch sehr beliebt, 'aber...'
'Ich bin ein toleranter Mensch' , immer gerne gesagt, 'aber...'
'Ich habe nichts gegen Homosexuelle' , fast schon Standard, 'aber...'
Aber was? Aber doch?
Was soll dieses scheinheilige 'aber' ständig dahinter? Wer nichts gegen Ausländer hat, der benötigt kein 'aber' am Ende. Es gibt kein 'aber' in diesen Dingen. Ausländerfeindlichkeit zeigt sich meistens im verborgenen, hinter vorgehaltener Hand. Menschen, die etwas gegen Ausländer haben, wollen nicht, dass es jemand erfährt, denn es gehört sich nicht in dieser Welt - es gehört sich vollkommen zu recht nicht. Darum verstecken sie ihr wahres Gesicht hinter einer Fassade und versuchen es mit einem angehängten 'aber' zu kaschieren. Doch dieses 'aber' ist aussagekräftiger als alles, was sie sonst von sich geben könnten. Es offenbart den Kern hinter ihren Ansichten. Es bedeutet, dass sie sehr wohl etwas gegen Ausländer haben, denn sonst wäre ein 'aber' überhaupt nicht notwendig.
Die gleiche Scheinheiligkeit verbirgt sich bei einem 'aber' zum Thema Todesstrafe...oder Toleranz...oder Homosexualität. Ein wahrhaftiger Gegener der Todesstrafe hat kein 'aber' nötig, ein wirklich toleranter Mensch benötigt keinen solchen fadenscheinigen Beisatz, der mit 'aber' beginnt und jemand, der tatsächlich nichts gegen Homosexuelle hat, der hat auch kein überflüssiges 'Aber'-Anhängsel nötig.
Ganz im Ernst, dieses 'aber' geht mir gehörig auf die Nerven und zeigt mir immer wieder in was für einer ach-so-offenen Welt wir eigentlich leben und wie weit entfernt wir noch sind von einer Gesellschaft der Akzeptanz und Offenheit.
Meistens ist es nicht nur dieses auf den ersten Blick so harmlose und doch so eiskalt offenbarende 'aber', was schon für sich alleine genommen eine so enorme Wirkung hat, es ist bereits der Beginn dieser überflüssigen Aussagen, der diskriminierend ist.
'Ich habe nichts gegen Homosexuelle'...als ob es ein solches Statement hierzu überhaupt bedürfte.
Als wollte man bereits mit dieser Message alle Homosexuellen vom Rest der Welt abgrenzen.
Eine solcherart beginnende Aussage zeugt bereits von Intoleranz.
Man stelle sich nur einmal vor, jemand würde einfach kurzerhand das Objekt in diesem Fall austauschen, dann merkt man sehr schnell, wie verletzend bereits dieser Anfang ist.
'Ich habe nichts gegen Frauen...'
'Ich habe nichts gegen alte Menschen...'
'Ich habe nichts gegen Behinderte...'
Wenn dem so ist, was soll denn eine solch überflüssige Bemerkung eigentlich ausdrücken?
Bei voller Gleichberechtigung, die nicht nur von mir und Millionen intelligenter Menschen gewollt ist, sondern sogar notwendig für eine vernünftige Zukunft, dürften diese Satzstrukturen gar nicht existieren. Diskriminierung und Scheinheiligkeit fängt immer bereits dort an, wo wir sie am wenigsten vermuten würden.
Hütet euch vor dem 'Aber...'
Nehmt euch in Acht vor den Leuten, die nicht aufhören können, in diesen dummen Schubladen zu denken und die meinen, wenn man es nur nett verpackt und sich hinter einem abstrakten 'aber' versteckt, dann fällt es nicht so auf und sie könnten mit ihren Ansichten sogar durchkommen.
Ich hoffe inständig, dass diese Aber-Kultur eines Tages vollkommen verschwunden ist und auch der letzte scheinheilige Aber-Terrorist mit dieser Idiotie aufhört.
Wie gesagt, Toleranz, Offenheit und Akzeptanz fängt bereits im Kleinen an, also lasst uns dafür sorgen, dass ein kleines, doch dennoch sehr gefährliches Wort nicht unsere wunderbare Welt bedroht.
Diese seltsamen Subjekte, die ständig an alles ein 'aber' anfügen, weil sie nicht den Mut haben offen auszusprechen, was sie wirklich denken?
Diese gefährliche Subspezies, die eine echte Gefahr für unsere Gesellschaft darstellt und unsere demokratischen Grundsätze bedroht ohne es zu realisieren?
'Ich habe nichts gegen Ausländer', sagen sie, 'aber...'
'Ich bin gegen die Todesstrafe', ist auch sehr beliebt, 'aber...'
'Ich bin ein toleranter Mensch' , immer gerne gesagt, 'aber...'
'Ich habe nichts gegen Homosexuelle' , fast schon Standard, 'aber...'
Aber was? Aber doch?
Was soll dieses scheinheilige 'aber' ständig dahinter? Wer nichts gegen Ausländer hat, der benötigt kein 'aber' am Ende. Es gibt kein 'aber' in diesen Dingen. Ausländerfeindlichkeit zeigt sich meistens im verborgenen, hinter vorgehaltener Hand. Menschen, die etwas gegen Ausländer haben, wollen nicht, dass es jemand erfährt, denn es gehört sich nicht in dieser Welt - es gehört sich vollkommen zu recht nicht. Darum verstecken sie ihr wahres Gesicht hinter einer Fassade und versuchen es mit einem angehängten 'aber' zu kaschieren. Doch dieses 'aber' ist aussagekräftiger als alles, was sie sonst von sich geben könnten. Es offenbart den Kern hinter ihren Ansichten. Es bedeutet, dass sie sehr wohl etwas gegen Ausländer haben, denn sonst wäre ein 'aber' überhaupt nicht notwendig.
Die gleiche Scheinheiligkeit verbirgt sich bei einem 'aber' zum Thema Todesstrafe...oder Toleranz...oder Homosexualität. Ein wahrhaftiger Gegener der Todesstrafe hat kein 'aber' nötig, ein wirklich toleranter Mensch benötigt keinen solchen fadenscheinigen Beisatz, der mit 'aber' beginnt und jemand, der tatsächlich nichts gegen Homosexuelle hat, der hat auch kein überflüssiges 'Aber'-Anhängsel nötig.
Ganz im Ernst, dieses 'aber' geht mir gehörig auf die Nerven und zeigt mir immer wieder in was für einer ach-so-offenen Welt wir eigentlich leben und wie weit entfernt wir noch sind von einer Gesellschaft der Akzeptanz und Offenheit.
Meistens ist es nicht nur dieses auf den ersten Blick so harmlose und doch so eiskalt offenbarende 'aber', was schon für sich alleine genommen eine so enorme Wirkung hat, es ist bereits der Beginn dieser überflüssigen Aussagen, der diskriminierend ist.
'Ich habe nichts gegen Homosexuelle'...als ob es ein solches Statement hierzu überhaupt bedürfte.
Als wollte man bereits mit dieser Message alle Homosexuellen vom Rest der Welt abgrenzen.
Eine solcherart beginnende Aussage zeugt bereits von Intoleranz.
Man stelle sich nur einmal vor, jemand würde einfach kurzerhand das Objekt in diesem Fall austauschen, dann merkt man sehr schnell, wie verletzend bereits dieser Anfang ist.
'Ich habe nichts gegen Frauen...'
'Ich habe nichts gegen alte Menschen...'
'Ich habe nichts gegen Behinderte...'
Wenn dem so ist, was soll denn eine solch überflüssige Bemerkung eigentlich ausdrücken?
Bei voller Gleichberechtigung, die nicht nur von mir und Millionen intelligenter Menschen gewollt ist, sondern sogar notwendig für eine vernünftige Zukunft, dürften diese Satzstrukturen gar nicht existieren. Diskriminierung und Scheinheiligkeit fängt immer bereits dort an, wo wir sie am wenigsten vermuten würden.
Hütet euch vor dem 'Aber...'
Nehmt euch in Acht vor den Leuten, die nicht aufhören können, in diesen dummen Schubladen zu denken und die meinen, wenn man es nur nett verpackt und sich hinter einem abstrakten 'aber' versteckt, dann fällt es nicht so auf und sie könnten mit ihren Ansichten sogar durchkommen.
Ich hoffe inständig, dass diese Aber-Kultur eines Tages vollkommen verschwunden ist und auch der letzte scheinheilige Aber-Terrorist mit dieser Idiotie aufhört.
Wie gesagt, Toleranz, Offenheit und Akzeptanz fängt bereits im Kleinen an, also lasst uns dafür sorgen, dass ein kleines, doch dennoch sehr gefährliches Wort nicht unsere wunderbare Welt bedroht.
Sonntag, 13. April 2014
Blah Blah Blah
Hey Leute,
da es immer häufiger der Fall ist, dass Menschen im Grunde nur noch hohle Phrasen und Sinnlosigkeiten in diese Welt hinausposaunen, dachte ich, dass ich mich diesem unsinnigen Trend einfach mal verweigere, indem ich selber etwas in diese Welt hinausschicke, über dessen Inhalt und Un-Banalität ihr nun selber vortrefflich streiten könnt.
Die Lebenshilfe per Sinnspruch ist mir heute leider ein wenig abhanden gekommen, denn es gibt auf dieser Erde mittlerweile soviele kluge Sprüche, Philosophien und Lebensweisheiten, dass sich damit Milliarden von Menschen über Jahrhunderte den Hintern abwischen könnten...was nun allerdings nicht bedeutet, dass diese Philosophien so schlecht sind, sondern einzig und allein dem Umstand geschuldet ist, dass die Menschen diese Sinnsprüche zwar wahnsinnig gerne über ihre Mitgeschöpfe ausschütten ohne sich dann allerdings auch selbst daran zu halten.
Wo ist denn dieses ganze "Stay true to yourself" wenn diese Menschen sich im gleichen Atemzug vor der Welt verstecken und ihre eigenen Schwächen hinter einer Fassade verbergen?
Was bedeutet es denn, wenn sie schreiben "Jeder soll so leben, wie er oder sie es möchte", wenn im selben Moment mit dem Finger auf jemanden gezeigt wird, um über dessen Outfit zu lästern oder wir einen anderen Lebensstil offen anprangern?
Wieso verlangen viele Menschen ständig von anderen, sie mögen sie nicht verletzen und verletzen dabei ihrererseits ständig andere Menschen - manchmal sogar die eigenen Freunde?
Mir ist es lieber ich begegne anderen Menschen grundsätzlich mit Respekt, Ehrlichkeit und Offenheit, als mich hinter irgendwelchen Weisheiten zu verstecken.
Und ständig leiden die Menschen von heute.
Immer geht es ihnen schlecht und sie fühlen sich von anderen betrogen und benutzt.
Und die ganze Welt soll an ihrem Schmerz teilhaben und Verständnis haben.
Ironischerweise ist das schlimme daran meistens, dass sie dadurch sehr leicht die Menschen übersehen, denen es wirklich schlecht geht und die tatsächlich leiden.
Und diese Leidtragenden sind leider häufig die stille Minderheit, aber gerade deshalb sollten wir hier einfach sensibler werden, unser eigenes Ego mal zurückschrauben, zuhören, das schöne in uns selber sehen und da sein, wenn uns wirklich jemand braucht!
Ich möchte nun nicht, dass sich jemand angegriffen fühlt oder von mir beleidigt, denn ich will keinesfalls alle über einen Kamm scheren und Sinnsprüche können sogar manchmal eine grosse Hilfe darstellen. Mir geht es nur darum, dass wir es nicht übertreiben und dadurch letztendlich das wesentliche aus den Augen verlieren.
Nicht das teilen oder offensive Herausschreien der Philosophien ist wichtig und auch nicht die Lautstärke mit der wir unser Leid von uns geben - die Aussage ist es, der wir unser Augenmerk schenken müssen.
Gebt auf euch Acht, seid sensibel für eure Mitmenschen, vor-verurteilt niemanden, hört zu und geniesst euer Leben!
Und das ist auch eine Philosophie...
Blah Blah Blah
da es immer häufiger der Fall ist, dass Menschen im Grunde nur noch hohle Phrasen und Sinnlosigkeiten in diese Welt hinausposaunen, dachte ich, dass ich mich diesem unsinnigen Trend einfach mal verweigere, indem ich selber etwas in diese Welt hinausschicke, über dessen Inhalt und Un-Banalität ihr nun selber vortrefflich streiten könnt.
Die Lebenshilfe per Sinnspruch ist mir heute leider ein wenig abhanden gekommen, denn es gibt auf dieser Erde mittlerweile soviele kluge Sprüche, Philosophien und Lebensweisheiten, dass sich damit Milliarden von Menschen über Jahrhunderte den Hintern abwischen könnten...was nun allerdings nicht bedeutet, dass diese Philosophien so schlecht sind, sondern einzig und allein dem Umstand geschuldet ist, dass die Menschen diese Sinnsprüche zwar wahnsinnig gerne über ihre Mitgeschöpfe ausschütten ohne sich dann allerdings auch selbst daran zu halten.
Wo ist denn dieses ganze "Stay true to yourself" wenn diese Menschen sich im gleichen Atemzug vor der Welt verstecken und ihre eigenen Schwächen hinter einer Fassade verbergen?
Was bedeutet es denn, wenn sie schreiben "Jeder soll so leben, wie er oder sie es möchte", wenn im selben Moment mit dem Finger auf jemanden gezeigt wird, um über dessen Outfit zu lästern oder wir einen anderen Lebensstil offen anprangern?
Wieso verlangen viele Menschen ständig von anderen, sie mögen sie nicht verletzen und verletzen dabei ihrererseits ständig andere Menschen - manchmal sogar die eigenen Freunde?
Mir ist es lieber ich begegne anderen Menschen grundsätzlich mit Respekt, Ehrlichkeit und Offenheit, als mich hinter irgendwelchen Weisheiten zu verstecken.
Und ständig leiden die Menschen von heute.
Immer geht es ihnen schlecht und sie fühlen sich von anderen betrogen und benutzt.
Und die ganze Welt soll an ihrem Schmerz teilhaben und Verständnis haben.
Ironischerweise ist das schlimme daran meistens, dass sie dadurch sehr leicht die Menschen übersehen, denen es wirklich schlecht geht und die tatsächlich leiden.
Und diese Leidtragenden sind leider häufig die stille Minderheit, aber gerade deshalb sollten wir hier einfach sensibler werden, unser eigenes Ego mal zurückschrauben, zuhören, das schöne in uns selber sehen und da sein, wenn uns wirklich jemand braucht!
Ich möchte nun nicht, dass sich jemand angegriffen fühlt oder von mir beleidigt, denn ich will keinesfalls alle über einen Kamm scheren und Sinnsprüche können sogar manchmal eine grosse Hilfe darstellen. Mir geht es nur darum, dass wir es nicht übertreiben und dadurch letztendlich das wesentliche aus den Augen verlieren.
Nicht das teilen oder offensive Herausschreien der Philosophien ist wichtig und auch nicht die Lautstärke mit der wir unser Leid von uns geben - die Aussage ist es, der wir unser Augenmerk schenken müssen.
Gebt auf euch Acht, seid sensibel für eure Mitmenschen, vor-verurteilt niemanden, hört zu und geniesst euer Leben!
Und das ist auch eine Philosophie...
Blah Blah Blah
Sonntag, 6. April 2014
Grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr....
Kennt ihr das Gefühl auf der Stelle zu treten und nichts scheint voran zu gehen ?
Kennt ihr das Gefühl der alles verschlingenden Ungeduld und des ewig scheinenden Wartens ?
Kennt ihr das Gefühl vor einer Veränderung, die alles umzukrempeln scheint ?
Kennt ihr das Gefühl euer Leben neu gestalten zu wollen, aber nicht zu wissen wie ihr das anstellen sollt ?
Kennt ihr das Gefühl euch selbst im Weg zu stehen und ständig in alten Mustern zu funktionieren ?
Ich kenne dieses Gefühl sehr gut und es nervt gewaltig!
Und wie ändere ich das nun ?
Mit einem guten Schuss Mut und einem entschlossenen Grrrrrrrrrrrrrr...
Zeit das sich was ändert!
Welt mach dich bereit für meinen neuen Lebensabschnitt und es wäre besser du hälst den Atem an und zählst langsam bis Zehn und danach rate ich dir zu fliehen, denn ich mache keine Gefangenen mehr!
Kennt ihr das Gefühl der alles verschlingenden Ungeduld und des ewig scheinenden Wartens ?
Kennt ihr das Gefühl vor einer Veränderung, die alles umzukrempeln scheint ?
Kennt ihr das Gefühl euer Leben neu gestalten zu wollen, aber nicht zu wissen wie ihr das anstellen sollt ?
Kennt ihr das Gefühl euch selbst im Weg zu stehen und ständig in alten Mustern zu funktionieren ?
Ich kenne dieses Gefühl sehr gut und es nervt gewaltig!
Und wie ändere ich das nun ?
Mit einem guten Schuss Mut und einem entschlossenen Grrrrrrrrrrrrrr...
Zeit das sich was ändert!Welt mach dich bereit für meinen neuen Lebensabschnitt und es wäre besser du hälst den Atem an und zählst langsam bis Zehn und danach rate ich dir zu fliehen, denn ich mache keine Gefangenen mehr!
Dienstag, 18. März 2014
Raus aus dem Käfig
An alle die ihr dass hier jetzt lest:
Tretet auf die Bremse!
Stoppt eure wilde Fahrt, die ihr euer Leben nennt und haltet inne.
Vergesst alles, was ihr jemals gelesen, gesehen oder gehört habt.
Ignoriert eure Erziehung und alles, was euch je beigebracht wurde.
Schaltet einfach mal komplett ab.
Denkt nicht an morgen.
Denkt nicht an gestern.
Denkt nicht einmal an heute.
Alles, was ihr je erlebt habt ist nun irrelevant.
Alles, was nun zählt ist euer wahres Selbst.
Diese Welt kreiert jedem Menschen einen eigenen Käfig und zwar vom Moment der Geburt an. Ihr werdet erzogen, erlebt Dinge, macht Erfahrungen, werdet geprägt durch eure Freunde, Musik, die ihr hört, Filme, die ihr seht, Bücher, die ihr lest und den eigenen, persönlichen Alltag.
Aber vergesst das alles mal für einen kurzen Augenblick und seit nur im Hier und Jetzt.
Es gibt kein Heute.
Es gibt kein Gestern.
Es gibt kein Morgen.
Es gibt kein Richtig.
Es gibt kein Falsch.
Kommt raus aus eurem Käfig und betrachtet die Welt mit euren eigenen Sinnen.
So, wie ihr es wollt.
Gestaltet euer Selbst nach euren eigenen Vorstellungen.
Lebt das Leben, so wie ihr es für richtig haltet.
Verlasst das Räderwerk der genormten Realität und hört auf den Möhren zu folgen, die man vor euren Karren hält.
Gestaltet eure Mauern rund statt eckig.
Schlaft im Sitzen.
Lacht an den Stellen, die ihr lustig findet und wenn ihr die einzigen seit.
Weint, wenn ihr traurig seit.
Schreibt eure Texte rückwärts.
Malt euch einen blauen Stern auf die Stirn.
Tanzt einen verrückten Tanz.
Ruft einen Freund an, sagt, dass ihr ihn mögt und legt wieder auf.
Malt Bilder, wo euch die Welt karg und langweilig scheint.
Schreibt ein Gedicht und verbrennt es danach wieder.
Küsst einen Fremden.
Esst Eiskrem mit Bohnen und Sauerkraut.
Tut wonach euch der Sinn steht.
Erfindet euer eigenes Leben neu.
Diese Welt gehört euch...
Zeit, auch so zu leben und sie so zu gestalten, wie ihr es wollt.
Schluss mit der Bequemlichkeit, den Fuss auf euer eigenes Gaspedal gestellt und jetzt raus aus dem Käfig!!!!
YEEEEEEEEHHHHHHHAAAAAAAAAHHHHHHH!!!!
Tretet auf die Bremse!
Stoppt eure wilde Fahrt, die ihr euer Leben nennt und haltet inne.
Vergesst alles, was ihr jemals gelesen, gesehen oder gehört habt.
Ignoriert eure Erziehung und alles, was euch je beigebracht wurde.
Schaltet einfach mal komplett ab.
Denkt nicht an morgen.
Denkt nicht an gestern.
Denkt nicht einmal an heute.
Alles, was ihr je erlebt habt ist nun irrelevant.
Alles, was nun zählt ist euer wahres Selbst.
Diese Welt kreiert jedem Menschen einen eigenen Käfig und zwar vom Moment der Geburt an. Ihr werdet erzogen, erlebt Dinge, macht Erfahrungen, werdet geprägt durch eure Freunde, Musik, die ihr hört, Filme, die ihr seht, Bücher, die ihr lest und den eigenen, persönlichen Alltag.
Aber vergesst das alles mal für einen kurzen Augenblick und seit nur im Hier und Jetzt.
Es gibt kein Heute.
Es gibt kein Gestern.
Es gibt kein Morgen.
Es gibt kein Richtig.
Es gibt kein Falsch.
Kommt raus aus eurem Käfig und betrachtet die Welt mit euren eigenen Sinnen.
So, wie ihr es wollt.
Gestaltet euer Selbst nach euren eigenen Vorstellungen.
Lebt das Leben, so wie ihr es für richtig haltet.
Verlasst das Räderwerk der genormten Realität und hört auf den Möhren zu folgen, die man vor euren Karren hält.
Gestaltet eure Mauern rund statt eckig.
Schlaft im Sitzen.
Lacht an den Stellen, die ihr lustig findet und wenn ihr die einzigen seit.
Weint, wenn ihr traurig seit.
Schreibt eure Texte rückwärts.
Malt euch einen blauen Stern auf die Stirn.
Tanzt einen verrückten Tanz.
Ruft einen Freund an, sagt, dass ihr ihn mögt und legt wieder auf.
Malt Bilder, wo euch die Welt karg und langweilig scheint.
Schreibt ein Gedicht und verbrennt es danach wieder.
Küsst einen Fremden.
Esst Eiskrem mit Bohnen und Sauerkraut.
Tut wonach euch der Sinn steht.
Erfindet euer eigenes Leben neu.
Diese Welt gehört euch...
Zeit, auch so zu leben und sie so zu gestalten, wie ihr es wollt.
Schluss mit der Bequemlichkeit, den Fuss auf euer eigenes Gaspedal gestellt und jetzt raus aus dem Käfig!!!!
YEEEEEEEEHHHHHHHAAAAAAAAAHHHHHHH!!!!
Dienstag, 4. März 2014
Die Magie des Alltags
Manchmal startet man müde und erschöpft in den Tag und denkt sich, dass heute wahrscheinlich nichts wirklich Überraschendes geschieht und der Tag seinen gewohnten Bahnen folgt.
Und im Grunde macht er genau das auch.
Dennoch erleben wir ab und an Dinge, denen irgendwie etwas magisches inne zu wohnen scheint und wir können es nicht in Worte kleiden.
Heute Vormittag gab es bei mir so einen kurzen Augenblick, an dem die Zeit still zu stehen schien und nur der Moment zählte.
Beim Austragen von Zeitungen um 04:00 Uhr in der Früh, als ich träge und verschlafen an den stillen Häusern und den meistens noch schlafenden Menschen vorbeitrabte, mit gefüllten Packtaschen und einer tief sitzenden Müdigkeit, die aus meinem Innersten zu kommen schien, wanderte plötzlich eine fette Bisamratte von hinten an mir vorbei.
Braunes Fell.
Niedliche Stupsnase.
Watschelte ganz gemächlich zu mir hin und blieb direkt neben meinem Fahrrad stehen.
Dann hob sie ihr kleines Köpfchen und blickte mich ganz interessiert an und ich musste unwillkürlich lächeln.
Naja, aufgrund ihrer Grösse habe ich natürlich nicht versucht, sie zu streicheln...
Sie blieb einen Augenblick so hocken und trabte dann in aller Ruhe von dannen.
Auch wenn es mich schon irritiert hat, wieso sie so zutraulich gewirkt hat und ich mir gedanklich schon ausgemalt habe, dass sie eventuell Gift intus haben und nur einen Platz zum sterben gesucht haben könnte, hat es meinem Tag dennoch zuerst mal eine positive Grundstimmung verpasst.
Und wer weiss?
Vielleicht war sie tatsächlich nur neugierig und wollte wissen, was ich für ein Wesen bin, dass sich dort des Nächtens in ihrem Revier herumtrieb...
Jedenfalls hatte dieser kurze Moment genau dieses gewisse Etwas, was ich gerne als 'Magie des Alltags' bezeichnen möchte und ich denke, es könnte sich für uns alle lohnen, auch den kleinen und unscheinbaren Dingen im Leben einfach mal ein wenig mehr Aufmerksamkeit zu schenken und es zu zu lassen, dass uns auch das scheinbar banale Tagtägliche zum lächeln bringen kann.
Ein kleiner Exkurs zum Thema Entspannung und Lebensglück.
Und im Grunde macht er genau das auch.
Dennoch erleben wir ab und an Dinge, denen irgendwie etwas magisches inne zu wohnen scheint und wir können es nicht in Worte kleiden.
Heute Vormittag gab es bei mir so einen kurzen Augenblick, an dem die Zeit still zu stehen schien und nur der Moment zählte.
Beim Austragen von Zeitungen um 04:00 Uhr in der Früh, als ich träge und verschlafen an den stillen Häusern und den meistens noch schlafenden Menschen vorbeitrabte, mit gefüllten Packtaschen und einer tief sitzenden Müdigkeit, die aus meinem Innersten zu kommen schien, wanderte plötzlich eine fette Bisamratte von hinten an mir vorbei.
Braunes Fell.
Niedliche Stupsnase.
Watschelte ganz gemächlich zu mir hin und blieb direkt neben meinem Fahrrad stehen.
Dann hob sie ihr kleines Köpfchen und blickte mich ganz interessiert an und ich musste unwillkürlich lächeln.
Naja, aufgrund ihrer Grösse habe ich natürlich nicht versucht, sie zu streicheln...
Sie blieb einen Augenblick so hocken und trabte dann in aller Ruhe von dannen.
Auch wenn es mich schon irritiert hat, wieso sie so zutraulich gewirkt hat und ich mir gedanklich schon ausgemalt habe, dass sie eventuell Gift intus haben und nur einen Platz zum sterben gesucht haben könnte, hat es meinem Tag dennoch zuerst mal eine positive Grundstimmung verpasst.
Und wer weiss?
Vielleicht war sie tatsächlich nur neugierig und wollte wissen, was ich für ein Wesen bin, dass sich dort des Nächtens in ihrem Revier herumtrieb...
Jedenfalls hatte dieser kurze Moment genau dieses gewisse Etwas, was ich gerne als 'Magie des Alltags' bezeichnen möchte und ich denke, es könnte sich für uns alle lohnen, auch den kleinen und unscheinbaren Dingen im Leben einfach mal ein wenig mehr Aufmerksamkeit zu schenken und es zu zu lassen, dass uns auch das scheinbar banale Tagtägliche zum lächeln bringen kann.
Ein kleiner Exkurs zum Thema Entspannung und Lebensglück.
Dienstag, 18. Februar 2014
Realität ist
Was ist Realität?
Ich versuche ja bereits mithilfe verschiedenster Möglichkeiten diese Frage ein wenig auszuloten, kann mir allerdings nicht wirklich einen Reim daraus machen...
Existieren wir wirklich oder bilden wir uns alles um uns herum nur ein?
Wenn wir etwas wahrnehmen, dann weil unsere Sinne es uns zeigen und spüren lassen, doch können wir unseren Sinnen überhaupt vertrauen? Wir wurden mit der Fähigkeit geboren zu sehen und müssen uns deshalb von Anfang an darauf verlassen, dass alles was wir sehen auch wirklich da ist und nicht bloss unserer Einbildung entspringt.
Es gibt Menschen, die psychisch krank sind und Dinge sehen, die nicht da sind. Dennoch halten sie diese Dinge für genauso real wie alles andere um sie herum und wenn es keine haarsträubenden Dinge sind, dann merken sie es noch nicht einmal.
Woher sollen wir also wissen, dass alles was wir sehen auch tatsächlich existiert? Wenn es durch andere Personen bestätigt wird, dann wissen wir immer noch nicht, ob diese Bestätigung oder sogar die andere Person nicht auch Teil unserer fehlerhaften Wahrnehmung ist.
Das gleiche gilt im übrigen auch für das hören, riechen, schmecken und sogar das Fühlen.
Wir könnten bloss Gehirne sein, die in einem kleinen Glas vor sich hin schwimmen und mithilfe von Nervensensoren ihren Input der fünf Sinne erhalten. Es gäbe für uns keinerlei sichtbaren und spürbaren Beweis, dass es sich nicht so verhält.
Ist Realität beweisbar? Nur aus sich selbst heraus und wenn es hier bereits Manipulationen von aussen gibt, dann ist selbst dieser Beweis nur eine reine Illusion...
Wir können uns im Grunde nur zurücklehnen und die wilde Fahrt geniessen, die wir Leben nennen, ohne dass wir jemals erfahren werden, inwieweit sie überhaupt real ist.
Ich versuche ja bereits mithilfe verschiedenster Möglichkeiten diese Frage ein wenig auszuloten, kann mir allerdings nicht wirklich einen Reim daraus machen...
Existieren wir wirklich oder bilden wir uns alles um uns herum nur ein?
Wenn wir etwas wahrnehmen, dann weil unsere Sinne es uns zeigen und spüren lassen, doch können wir unseren Sinnen überhaupt vertrauen? Wir wurden mit der Fähigkeit geboren zu sehen und müssen uns deshalb von Anfang an darauf verlassen, dass alles was wir sehen auch wirklich da ist und nicht bloss unserer Einbildung entspringt.
Es gibt Menschen, die psychisch krank sind und Dinge sehen, die nicht da sind. Dennoch halten sie diese Dinge für genauso real wie alles andere um sie herum und wenn es keine haarsträubenden Dinge sind, dann merken sie es noch nicht einmal.
Woher sollen wir also wissen, dass alles was wir sehen auch tatsächlich existiert? Wenn es durch andere Personen bestätigt wird, dann wissen wir immer noch nicht, ob diese Bestätigung oder sogar die andere Person nicht auch Teil unserer fehlerhaften Wahrnehmung ist.
Das gleiche gilt im übrigen auch für das hören, riechen, schmecken und sogar das Fühlen.
Wir könnten bloss Gehirne sein, die in einem kleinen Glas vor sich hin schwimmen und mithilfe von Nervensensoren ihren Input der fünf Sinne erhalten. Es gäbe für uns keinerlei sichtbaren und spürbaren Beweis, dass es sich nicht so verhält.
Ist Realität beweisbar? Nur aus sich selbst heraus und wenn es hier bereits Manipulationen von aussen gibt, dann ist selbst dieser Beweis nur eine reine Illusion...
Wir können uns im Grunde nur zurücklehnen und die wilde Fahrt geniessen, die wir Leben nennen, ohne dass wir jemals erfahren werden, inwieweit sie überhaupt real ist.
Freitag, 7. Februar 2014
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