So, meine lieben Freunde des gepflegten Wahnsinns, wird Zeit mich mal richtig zu präsentieren...
Wie aus meinem Post zum Thema Veränderungen hervorgegangen sein dürfte, betrifft diese Veränderung auch meine Unlust mich zu verstecken. Hinter allem was ich hier publiziere - wohl eher hinkritzele, denn Geld verdiene ich damit nicht - stehe ich zu 100 % und deshalb gibt es auch keinen Grund mich hinter irgendwelchen lustigen Bildchen zu verschanzen.
Sollte es also jemanden geben der keine Ahnung hat wie ich aussehe oder vielleicht vergessen hat welch wunderhübsches Antlitz ich mein eigen nenne (zu bescheiden...?) oder einfach mal wissen möchte welches Gesicht ich aktuell trage (Hmm...ab und an wechsele ich auch meine Visage aus...hab so etwa acht verschiedene Modelle auf Lager...oder wieder nur ein alternativer Fakt? Zu tief ins Glas geblickt?Oder hab ich nur eine Möglichkeit gesucht ein anderes Wort für Aussehen zu finden und dabei festgestellt, wie seltsam das dadurch klingt? Und wieso nimmt dieser Text in Klammern einfach so gar kein Ende...? Fragen über Fragen...), dann hab ich hier mal ein absolut aktuelles (Ich weiß...aktuell hab ich schon verwendet...aber ich hab grad kein anderes Wort parat und wollte verhindern wieder so einen elend langen Klammertext zu verfassen den eh keiner lesen will...ups...) Foto von mir.
Alle die den Faden verloren haben...hier ein Foto von mir...bitte schön:
Hups...
Okay, das bin ich zwar auch irgendwie, war allerdings nicht was ich beabsichtigt habe...nächster Versuch...
Bitte schön:
Donnerstag, 27. April 2017
Mittwoch, 26. April 2017
Tanze
Dienstag, 25. April 2017
Veränderungen
Falls sich nach meiner langen Abwesenheit jemand fragt wo ich gesteckt habe, dann kann ich dazu nur sagen, daß ich einige wichtige Spionagedienste für die CIA zu erledigen hatte die meine gesamte Aufmerksamkeit gefordert haben...und Godzilla sperrt sich schliesslich auch nicht von alleine wieder in seinen Käfig...tsss...
Naja...sind vielleicht aber auch nur alternative Fakten - wer kann das heutzutage schon so genau sagen?
Wie dem auch sei : Ich bin zurück!!!
Mit neuem Namen, neuem Elan, neuer Frisur, neuen Klamotten, neuem Alten...wo war ich doch gleich? Auf jeden Fall nicht ganz klar im Kopf - was zufälligerweise auch der neue Name meines Blogs ist...Sachen gibt's...
Ich möchte heute mal über Veränderungen sprechen, die im Leben eines jeden Menschen unvermeidlich sind von Zeit zu Zeit. Manche Veränderungen sind wundervoll...manche sind aber auch sehr schmerzhaft...und dennoch lassen sie sich einfach nie vermeiden. Sei es ein Umzug in eine neue Stadt, sei es der Beginn eines neuen Lebensabschnitts, ein Berufswechsel oder die Geburt des eigenen Kindes.
Veränderungen machen manchmal Angst, erzeugen nicht selten ein Gefühl der Hilflosigkeit und des Ausgeliefertseins und dennoch sollten wir uns nie davor fürchten, denn das ganze Leben besteht aus Veränderungen. Angst zu haben ist dabei ganz normal.
Manche Veränderungen lassen sich steuern und bei anderen gibt es diese Möglichkeit leider nicht - wie zum Beispiel beim Verlust des Arbeitsplatzes oder des Mietvertrages für die eigene Wohnung. In solchen Fällen kann man nur dem Schicksal tapfer ins Auge blicken und sollte diese Art der Veränderung einfach als Chance sehen etwas neues auszuprobieren, dem Leben eine neue Richtung vorzugeben und vor allen Dingen darauf zu vertrauen, dass alles gut wird.
Falls eine Veränderung sich steuern lässt weil man selbst den Anstoß dazu gegeben hat, dann ist es besonders wichtig, dass man auf sein Herz hört und sich ganz bewußt dieser neuen Herausforderung stellt. Wenn man nicht wirklich davon überzeugt ist das Richtige zu tun oder ein ungutes Gefühl bei der Sache hat, dann sollte man eventuell auch andere Optionen mit in die eigene Gedankenwelt einfliessen lassen. Auch ein klares Nein zu bestimmten Veränderungen kann sehr befreiend sein.
Lasst euch also nie zu irgendwelchen lebensverändernden Dingen hinreissen oder gar überreden, wenn ihr nicht mit vollem Herzen dahinter steht.
Wenn ihr euch allerdings entschieden habt und absolut überzeugt von eurem Weg seid, dann lasst euch auch von niemandem beeirren oder von eurer Entscheidung abbringen, denn am Ende ist nur eines absolut sicher: Es ist euer Leben und ihr tragt dafür die Verantwortung.
Womit wir wieder beim Stay true to yourself - Prinzip angekommen wären...tja...das Leben ist eben doch ein ewiger Kreislauf...
Und weil es so vielfältige Gründe für Veränderungen wie Sand am Meer gibt, kann auch das Umbenennen seines eigenen Blogs ebenfalls ein Synonym für Veränderungen sein.
Bei mir war es jedenfalls wieder an der Zeit etwas zu ändern und vor allen Dingen endlich den Arsch hochzubekommen und mein Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Zur Zeit stecke ich voller Energie und Veränderungswillen, dass es mir fast schon zu den Ohren rausquillt. Deshalb bringe ich gerade meine Wohnung auf Vordermann, kümmere mich um emotionale Altlasten, schreibe wieder verstärkt an Geschichten und was den ein- oder anderen bestimmt auch freuen wird, kümmere mich endlich wieder um meinen alten/neuen Blog.
Im Grunde ist dieser Beitrag also eine neue Einladung wieder in meine Gedankenwelt einzutauchen und mir eventuell zu folgen in eine neue Ära meines Lebens mit kreativen Geschichten, wirren Gedankensprüngen und skurrilen Begebenheiten aus meinem Leben.
Also...Zeit für Veränderungen? Dann folgt mir auf meine kleine Insel, die da lautet :
KLAR IM KOPF
Ich bedanke mich für eure Aufmerksamkeit und mache mich auf den Weg...Godzilla ist schon wieder ausgebüxt...herrje...
Naja...sind vielleicht aber auch nur alternative Fakten - wer kann das heutzutage schon so genau sagen?
Wie dem auch sei : Ich bin zurück!!!
Mit neuem Namen, neuem Elan, neuer Frisur, neuen Klamotten, neuem Alten...wo war ich doch gleich? Auf jeden Fall nicht ganz klar im Kopf - was zufälligerweise auch der neue Name meines Blogs ist...Sachen gibt's...
Ich möchte heute mal über Veränderungen sprechen, die im Leben eines jeden Menschen unvermeidlich sind von Zeit zu Zeit. Manche Veränderungen sind wundervoll...manche sind aber auch sehr schmerzhaft...und dennoch lassen sie sich einfach nie vermeiden. Sei es ein Umzug in eine neue Stadt, sei es der Beginn eines neuen Lebensabschnitts, ein Berufswechsel oder die Geburt des eigenen Kindes.
Veränderungen machen manchmal Angst, erzeugen nicht selten ein Gefühl der Hilflosigkeit und des Ausgeliefertseins und dennoch sollten wir uns nie davor fürchten, denn das ganze Leben besteht aus Veränderungen. Angst zu haben ist dabei ganz normal.
Manche Veränderungen lassen sich steuern und bei anderen gibt es diese Möglichkeit leider nicht - wie zum Beispiel beim Verlust des Arbeitsplatzes oder des Mietvertrages für die eigene Wohnung. In solchen Fällen kann man nur dem Schicksal tapfer ins Auge blicken und sollte diese Art der Veränderung einfach als Chance sehen etwas neues auszuprobieren, dem Leben eine neue Richtung vorzugeben und vor allen Dingen darauf zu vertrauen, dass alles gut wird.
Falls eine Veränderung sich steuern lässt weil man selbst den Anstoß dazu gegeben hat, dann ist es besonders wichtig, dass man auf sein Herz hört und sich ganz bewußt dieser neuen Herausforderung stellt. Wenn man nicht wirklich davon überzeugt ist das Richtige zu tun oder ein ungutes Gefühl bei der Sache hat, dann sollte man eventuell auch andere Optionen mit in die eigene Gedankenwelt einfliessen lassen. Auch ein klares Nein zu bestimmten Veränderungen kann sehr befreiend sein.
Lasst euch also nie zu irgendwelchen lebensverändernden Dingen hinreissen oder gar überreden, wenn ihr nicht mit vollem Herzen dahinter steht.
Wenn ihr euch allerdings entschieden habt und absolut überzeugt von eurem Weg seid, dann lasst euch auch von niemandem beeirren oder von eurer Entscheidung abbringen, denn am Ende ist nur eines absolut sicher: Es ist euer Leben und ihr tragt dafür die Verantwortung.
Womit wir wieder beim Stay true to yourself - Prinzip angekommen wären...tja...das Leben ist eben doch ein ewiger Kreislauf...
Und weil es so vielfältige Gründe für Veränderungen wie Sand am Meer gibt, kann auch das Umbenennen seines eigenen Blogs ebenfalls ein Synonym für Veränderungen sein.
Bei mir war es jedenfalls wieder an der Zeit etwas zu ändern und vor allen Dingen endlich den Arsch hochzubekommen und mein Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Zur Zeit stecke ich voller Energie und Veränderungswillen, dass es mir fast schon zu den Ohren rausquillt. Deshalb bringe ich gerade meine Wohnung auf Vordermann, kümmere mich um emotionale Altlasten, schreibe wieder verstärkt an Geschichten und was den ein- oder anderen bestimmt auch freuen wird, kümmere mich endlich wieder um meinen alten/neuen Blog.
Im Grunde ist dieser Beitrag also eine neue Einladung wieder in meine Gedankenwelt einzutauchen und mir eventuell zu folgen in eine neue Ära meines Lebens mit kreativen Geschichten, wirren Gedankensprüngen und skurrilen Begebenheiten aus meinem Leben.
Also...Zeit für Veränderungen? Dann folgt mir auf meine kleine Insel, die da lautet :
KLAR IM KOPF
Ich bedanke mich für eure Aufmerksamkeit und mache mich auf den Weg...Godzilla ist schon wieder ausgebüxt...herrje...
Mittwoch, 22. April 2015
Die Gedanken und das Handeln
- Ich denke also bin ich.
+ Aber nur das handeln macht dich zu einem Menschen.
- Ohne das denken wäre jede Handlung sinnlos.
+ Ich gebe zu das ein sinnfreies Handeln nicht unbedingt eine kluge Entscheidung darstellen würde.
- Kluge Entscheidungen sind ebenfalls mein Metier.
+ Das ist mir bewusst. Doch ist dir auch bewusst, dass deine klugen Entscheidungen ohne jemanden, der sie in die Tat umsetzt genauso sinnlos sind?
- Das nennt man glaube ich Philosophie
+ Philosophie ist die Sinnlosigkeit des Denkens?
- Nein, es ist der Versuch einen Sinn hinter dem denken zu entdecken - aus dem denken heraus.
+ Das ist mir zu hoch.
- Deshalb bin auch ich für das denken verantwortlich.
- Ich habe da gerade einen Gedankengang.
+ Soll ich ihn in die Tat umsetzen?
- Kommt darauf an...ob er dir gefällt.
+ Dieser Umstand ist meistens die Hürde zwischen denken und handeln.
- Daran merkt man, dass du fürs handeln zuständig bist. Die eigentliche Hürde zwischen denken und handeln heisst Angst. Soll ich dir meinen Gedankengang erläutern?
+ Ich hätte Schwierigkeiten dich daran zu hindern. Du hast mehr Macht.
- Theoretisch gebe ich dir da recht. Doch leider handeln viel zu viele Menschen ohne nachzudenken. Das ist die Kehrseite des Handelns. Würden mehr Menschen denken und erst danach handeln wäre die Welt ein besserer Ort.
+ Das zweifele ich an.Viele Menschen haben extrem dumme Gedanken und ich möchte sie nicht in die Tat umgesetzt wissen.
- Okay, kluges denken ist natürlich vorrausgesetzt.Willst du nun meinen Gedankengang hören?
+ Habe ich eine Wahl?
- Hat der Mensch eine Wahl? Ist ebenfalls ein interessanter Gedanke...aber dazu komme ich vielleicht ein anderes Mal noch zu sprechen. Mein momentaner Gedanke ist: Wie reagiert ein Mensch, wenn ein Gedanke aprubt abgebrochen wird. Wenn er plötzlich im Niemandsland seines Selbst stecken bleibt ohne einen Anhaltspunkt wie es weiter gehen soll?
+ Ich verstehe nicht ganz was du mir damit sagen willst. Gedankengänge reissen doch ständig ab, verändern sich, springen herum, variieren.
- Du begreifst einfach nicht das elementare Prinzip dahinter. Den Kern meiner Aussage. Nehmen wir an du liest einen Text. Diesen hier zum Beispiel.
+ Soweit kann ich dir noch folgen.
- Und nehmen wir an dieser Text wäre ein Gedanke.
+ Okay...
- Wie nehmen wir diesen Gedanken wahr? Wird er im selben Moment, in dem wir ihn realisieren oder in diesem Fall lesen, ein Teil unseres Selbst? Geht er in unser Bewusstsein über? Oder verschwindet er im gleichen Augenblick wieder, fast so als hätte er nie existiert?
+ Ich denke er wird ein Teil von uns...
- Bist du dir sicher? Wir können immer nur im Hier und Jetzt existieren. Niemals in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Alles was wir erleben, alles was wir sehen, hören und lesen ist in dem Moment Vergangenheit, wenn wir es erlebt haben.
+ Du wirst langsam echt anstrengend...
- Das höre ich öfter.
+ Worauf willst du hinaus?
- Existierst du?
+ Ja klar...
- Woher weisst du das?
+ Ich sehe. Ich höre. Ich fühle. Ich atme.
- Wer sagt dir das?
+ Meine Sinne...
- Aber kannst du ihnen trauen? Du erwachtest als du geboren wurdest. Alles was du seitdem wahrgenommen hast wurde dir von aussen gezeigt. Du begannst eines Tages zu denken. Doch warum? Was hat dein Denken ausgelöst?
+ Ich bin ein Mensch. Meine genetische Veranlagung befähigt mich dazu.
- Und woher kommt diese Genetik? Sie existiert auch ohne dich. Wer hat dir gesagt was grün bedeutet?Was eine Tür ist? Was atmen ist? Wieso siehst du diese Welt so wie du sie siehst? Hörst was du hörst?
+ Es wurde mir beigebracht und es ist ein Teil von mir.
- Und woher kommt dieser Teil? Woher weisst du, dass er nicht von ausserhalb kommt? Vielleicht bist du nur ein Gehirn in einem Glas und alles was du bewusst wahrnimmst wird dir eingetrichtert.
+ Das würde ich merken.
- Woran? Du siehst, was man dir zeigt, hörst, was man dich hören lässt, riechst, was man dich riechen lässt,schmeckst, was deinen Geschmacksrezeptoren suggeriert wird,spürst, was man dich spüren lässt. Woher erkennnst du den Unterschied?
+ Ich fühle ihn...
- Wie? Du hast keine Vergleichsmöglichkeit. Du kennst es nur so wie du es wahrnimmst. Deine Gefühle resultieren aus deiner Wahrnehmung.
+ Das ist doch alles nur philosophischer Unsinn und bar jeder Logik...
- Und was ist Logik?
+ Dinge so zu sehen und zu erklären wie sie tatsächlich sind.
- Basierend auf was?
+ Fakten.
- Und woher kommen diese Fakten? Sie kommen aus dieser Welt und wie wir sie wahrnehmen. Doch wenn unsere Wahrnehmung nur aus einer Manipulation heraus entstanden ist, was bedeutet es dann für die Logik?
+ Logik und Fakten sind unumstößliche Tatsachen!
- Basierend auf unserer Wahrnehmung. Wir können alles untersuchen und analysieren. Können Messungen vornehmen, abstrakte Gedankengänge auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüfen - doch egal was wir tun wir müssen es in unserer Realität tun. Eine Realität die wir aus ihr selbst heraus nicht überprüfen können.
+ Warum nicht?
- Weil uns dazu ein elementarer Baustein fehlt. Die andere Seite der Realität. Die Seite die uns manipuliert und lenkt. Die Seite aus der unsere Wahrnehmung entstammt und wo sie erzeugt wird.
+ Das ist doch Blödsinn. Nur eine Hypothese.
- Natürlich! Doch ist sie deshalb nicht weniger real als alles was wir für real erachten. Wir denken also sind wir. Und womit denken wir?
+ Mit unserem Gehirn!
- Richtig. Und alles was wir erforschen basiert auf unseren Gedanken in unserem Gehirn. Doch wie sollen wir erforschen was in unserem Gehirn vor sich geht nur mithilfe unseres Gehirns?
+ Ich kann dir nicht ganz folgen...
- Nehmen wir an ein Haus hätte ein Gehirn.
+ Absurde Vorstellung - aber okay...
- Das Haus hätte eine ganz klare Vorstellung von der Realität. Es sieht Wände, Türen, ein Dach, Fenster und es findet Erklärungen, analysiert seine Welt, seine Wahrnehmung. Doch nur von innen heraus. Es sieht nicht wo es steht in dieser Welt. Es sieht nicht einmal dass es ausser ihm noch etwas gibt. Wie kann es die Realität in seiner Gänze begreifen, wenn es in seinen eigenen Strukturen gefangen ist?
+ Ich bin mir nicht sicher ob ich dir folgen kann...
- Wir nutzen unser Gehirn, um unser Gehirn zu verstehen. Doch wenn unser Bewusstsein von falschen Prämissen ausgeht, dann können wir uns niemals sicher sein.
+ Kannst du mir einen Gefallen tun...?
- Kommt darauf an.
+ Kannst du dich einfach mal auf unsere Realität einlassen, so wie sie ist? Alles andere übersteigt meinen Horizont.
- Das kann ich dir sogar versichern! Ich habe schliesslich gar keine andere Wahl, als die vorgegebene Existenz zu akzeptieren. Ich kann sie hinterfragen,sie analysieren, kann darüber nachdenken bis mir der Kopf raucht, doch ich kann sie nicht ändern. Sie ist wie sie ist.
+ Und dein Gedankengang von vorhin?
- Nur ein einfaches Konstrukt basierend auf den vorgegebenen Prämissen dieser Realität.
+ Du fängst schon wieder an...
- Und ich höre niemals damit auf solange ich denken kann. Womit wir wieder beim denken sind. Das alles ist übrigens nicht neu. Philosophen, Mathematiker, Dramatiker, Psychologen, viele Filmemacher und Menschen jedweder Art haben sich bereits Jahrhunderte den Kopf darüber zerbrochen.
+ Und haben sie eine Lösung gefunden?
- Dafür gibt es keine Lösung. Alles Sein ist aus sich selbst heraus zum Sein geworden.Wir denken, also sind wir.
+ Klingt irgendwie pessimistisch...
- Warum? Es ändert sich doch dadurch nicht das geringste. Wir sind wer wir sind und nichts anderes. Wir leben, atmen, denken, fühlen und handeln, wie es uns richtig erscheint. Letztendlich spielt es für uns keine Rolle, ob wir real sind, ob unsere Realität so ist, wie wir sie wahrnehmen oder ob wir nur ein Gehirn in einem Glas sind. Alles was wir wahrnehmen ist real, weil wir es als real wahrnehmen.
+ Puh...mein Kopf raucht...
+Du hast vorhin gesagt, dass die eigentliche Hürde zwischen denken und handeln Angst heisst. Wieso bist du dieser Ansicht?
-Menschen haben manchmal kluge Ideen, möchten gerne so viele Dinge machen, möchten anderen Menschen helfen, möchten Fallschirm springen, lauthals singen, sich selbst verwirklichen und alles was sie dazu tun müssen, ist diese Gedanken in die Tat umzusetzen. Sie müssen aus ihren Gedanken ein Handeln machen.
+Und das machen sie nicht...
- ...aus Angst. Ganz genau! Was könnten die anderen sagen? Wie könnte es auf diese Welt wirken? Und wenn etwas passiert? In unseren Gedanken ist alles immer so einfach...
+Ist es aber nicht gefährlich, wenn Menschen ständig ihre Gedanken zu Taten machen?
-Bei einigen Individuen bestimmt...Nehmen wir Psychopathen, Mörder, Tierquäler...Wenn ein Teil des Gehirns fehlerhaft ist, dann kann es durchaus gefährlich werden. Doch meistens sind es Ängste, die viele einfache Tätigkeiten unterbinden. Uns lähmen.
+Phobien...
-...sind auch Ängste. Doch wir haben Einfluss auf unsere Gedanken und infolge dessen auch Einfluss auf unsere Taten.
+Mehr Mut?
-Mehr Mut! Ganz genau! Wir reden, wir warten, wir zögern. Manchmal müssen wir einfach mal das Zaudern lassen und etwas riskieren!
+Und was ist mit deinem Gedankengang vom Anfang?
-Ist immer noch da...
+Kannst du ihn noch einmal kurz zusammenfassen?
-Was ist wenn ein Gedanke plötzlich verschwindet und der Mensch auf sich selbst zurückgeworfen wird?
+Ich gebe zu ich kann dir immer noch nicht ganz folgen...
-Es wird ein Gedanke aufgeworfen, der einer Erklärung bedarf und plötzlich stoppt dieser Gedanke und man hängt in der Luft. Wie arbeitet dann das Gehirn weiter? Was macht es mit einem? Regt es die Fantasie an? Verändert es die Wahrnehmung?
+Kannst du mir mal ein Beispiel nennen?
-Nimm einfach diesen Text und stell dir vor er ist ein Gedanke.
+Okay...
-Und nun sage ich dir was dieser Text für eine tiefere Bedeutung hat, damit du ihn vollständig verstehst.
+Und dann?
-Dann verstehst du auch was ich mit meinem Gedankengang meine und merkst eventuell die Auswirkungen von denen ich gesprochen habe.
+Und welche tiefere Bedeutung hat dieser Text?
- Ganz einfach :
+ Aber nur das handeln macht dich zu einem Menschen.
- Ohne das denken wäre jede Handlung sinnlos.
+ Ich gebe zu das ein sinnfreies Handeln nicht unbedingt eine kluge Entscheidung darstellen würde.
- Kluge Entscheidungen sind ebenfalls mein Metier.
+ Das ist mir bewusst. Doch ist dir auch bewusst, dass deine klugen Entscheidungen ohne jemanden, der sie in die Tat umsetzt genauso sinnlos sind?
- Das nennt man glaube ich Philosophie
+ Philosophie ist die Sinnlosigkeit des Denkens?
- Nein, es ist der Versuch einen Sinn hinter dem denken zu entdecken - aus dem denken heraus.
+ Das ist mir zu hoch.
- Deshalb bin auch ich für das denken verantwortlich.
- Ich habe da gerade einen Gedankengang.
+ Soll ich ihn in die Tat umsetzen?
- Kommt darauf an...ob er dir gefällt.
+ Dieser Umstand ist meistens die Hürde zwischen denken und handeln.
- Daran merkt man, dass du fürs handeln zuständig bist. Die eigentliche Hürde zwischen denken und handeln heisst Angst. Soll ich dir meinen Gedankengang erläutern?
+ Ich hätte Schwierigkeiten dich daran zu hindern. Du hast mehr Macht.
- Theoretisch gebe ich dir da recht. Doch leider handeln viel zu viele Menschen ohne nachzudenken. Das ist die Kehrseite des Handelns. Würden mehr Menschen denken und erst danach handeln wäre die Welt ein besserer Ort.
+ Das zweifele ich an.Viele Menschen haben extrem dumme Gedanken und ich möchte sie nicht in die Tat umgesetzt wissen.
- Okay, kluges denken ist natürlich vorrausgesetzt.Willst du nun meinen Gedankengang hören?
+ Habe ich eine Wahl?
- Hat der Mensch eine Wahl? Ist ebenfalls ein interessanter Gedanke...aber dazu komme ich vielleicht ein anderes Mal noch zu sprechen. Mein momentaner Gedanke ist: Wie reagiert ein Mensch, wenn ein Gedanke aprubt abgebrochen wird. Wenn er plötzlich im Niemandsland seines Selbst stecken bleibt ohne einen Anhaltspunkt wie es weiter gehen soll?
+ Ich verstehe nicht ganz was du mir damit sagen willst. Gedankengänge reissen doch ständig ab, verändern sich, springen herum, variieren.
- Du begreifst einfach nicht das elementare Prinzip dahinter. Den Kern meiner Aussage. Nehmen wir an du liest einen Text. Diesen hier zum Beispiel.
+ Soweit kann ich dir noch folgen.
- Und nehmen wir an dieser Text wäre ein Gedanke.
+ Okay...
- Wie nehmen wir diesen Gedanken wahr? Wird er im selben Moment, in dem wir ihn realisieren oder in diesem Fall lesen, ein Teil unseres Selbst? Geht er in unser Bewusstsein über? Oder verschwindet er im gleichen Augenblick wieder, fast so als hätte er nie existiert?
+ Ich denke er wird ein Teil von uns...
- Bist du dir sicher? Wir können immer nur im Hier und Jetzt existieren. Niemals in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Alles was wir erleben, alles was wir sehen, hören und lesen ist in dem Moment Vergangenheit, wenn wir es erlebt haben.
+ Du wirst langsam echt anstrengend...
- Das höre ich öfter.
+ Worauf willst du hinaus?
- Existierst du?
+ Ja klar...
- Woher weisst du das?
+ Ich sehe. Ich höre. Ich fühle. Ich atme.
- Wer sagt dir das?
+ Meine Sinne...
- Aber kannst du ihnen trauen? Du erwachtest als du geboren wurdest. Alles was du seitdem wahrgenommen hast wurde dir von aussen gezeigt. Du begannst eines Tages zu denken. Doch warum? Was hat dein Denken ausgelöst?
+ Ich bin ein Mensch. Meine genetische Veranlagung befähigt mich dazu.
- Und woher kommt diese Genetik? Sie existiert auch ohne dich. Wer hat dir gesagt was grün bedeutet?Was eine Tür ist? Was atmen ist? Wieso siehst du diese Welt so wie du sie siehst? Hörst was du hörst?
+ Es wurde mir beigebracht und es ist ein Teil von mir.
- Und woher kommt dieser Teil? Woher weisst du, dass er nicht von ausserhalb kommt? Vielleicht bist du nur ein Gehirn in einem Glas und alles was du bewusst wahrnimmst wird dir eingetrichtert.
+ Das würde ich merken.
- Woran? Du siehst, was man dir zeigt, hörst, was man dich hören lässt, riechst, was man dich riechen lässt,schmeckst, was deinen Geschmacksrezeptoren suggeriert wird,spürst, was man dich spüren lässt. Woher erkennnst du den Unterschied?
+ Ich fühle ihn...
- Wie? Du hast keine Vergleichsmöglichkeit. Du kennst es nur so wie du es wahrnimmst. Deine Gefühle resultieren aus deiner Wahrnehmung.
+ Das ist doch alles nur philosophischer Unsinn und bar jeder Logik...
- Und was ist Logik?
+ Dinge so zu sehen und zu erklären wie sie tatsächlich sind.
- Basierend auf was?
+ Fakten.
- Und woher kommen diese Fakten? Sie kommen aus dieser Welt und wie wir sie wahrnehmen. Doch wenn unsere Wahrnehmung nur aus einer Manipulation heraus entstanden ist, was bedeutet es dann für die Logik?
+ Logik und Fakten sind unumstößliche Tatsachen!
- Basierend auf unserer Wahrnehmung. Wir können alles untersuchen und analysieren. Können Messungen vornehmen, abstrakte Gedankengänge auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüfen - doch egal was wir tun wir müssen es in unserer Realität tun. Eine Realität die wir aus ihr selbst heraus nicht überprüfen können.
+ Warum nicht?
- Weil uns dazu ein elementarer Baustein fehlt. Die andere Seite der Realität. Die Seite die uns manipuliert und lenkt. Die Seite aus der unsere Wahrnehmung entstammt und wo sie erzeugt wird.
+ Das ist doch Blödsinn. Nur eine Hypothese.
- Natürlich! Doch ist sie deshalb nicht weniger real als alles was wir für real erachten. Wir denken also sind wir. Und womit denken wir?
+ Mit unserem Gehirn!
- Richtig. Und alles was wir erforschen basiert auf unseren Gedanken in unserem Gehirn. Doch wie sollen wir erforschen was in unserem Gehirn vor sich geht nur mithilfe unseres Gehirns?
+ Ich kann dir nicht ganz folgen...
- Nehmen wir an ein Haus hätte ein Gehirn.
+ Absurde Vorstellung - aber okay...
- Das Haus hätte eine ganz klare Vorstellung von der Realität. Es sieht Wände, Türen, ein Dach, Fenster und es findet Erklärungen, analysiert seine Welt, seine Wahrnehmung. Doch nur von innen heraus. Es sieht nicht wo es steht in dieser Welt. Es sieht nicht einmal dass es ausser ihm noch etwas gibt. Wie kann es die Realität in seiner Gänze begreifen, wenn es in seinen eigenen Strukturen gefangen ist?
+ Ich bin mir nicht sicher ob ich dir folgen kann...
- Wir nutzen unser Gehirn, um unser Gehirn zu verstehen. Doch wenn unser Bewusstsein von falschen Prämissen ausgeht, dann können wir uns niemals sicher sein.
+ Kannst du mir einen Gefallen tun...?
- Kommt darauf an.
+ Kannst du dich einfach mal auf unsere Realität einlassen, so wie sie ist? Alles andere übersteigt meinen Horizont.
- Das kann ich dir sogar versichern! Ich habe schliesslich gar keine andere Wahl, als die vorgegebene Existenz zu akzeptieren. Ich kann sie hinterfragen,sie analysieren, kann darüber nachdenken bis mir der Kopf raucht, doch ich kann sie nicht ändern. Sie ist wie sie ist.
+ Und dein Gedankengang von vorhin?
- Nur ein einfaches Konstrukt basierend auf den vorgegebenen Prämissen dieser Realität.
+ Du fängst schon wieder an...
- Und ich höre niemals damit auf solange ich denken kann. Womit wir wieder beim denken sind. Das alles ist übrigens nicht neu. Philosophen, Mathematiker, Dramatiker, Psychologen, viele Filmemacher und Menschen jedweder Art haben sich bereits Jahrhunderte den Kopf darüber zerbrochen.
+ Und haben sie eine Lösung gefunden?
- Dafür gibt es keine Lösung. Alles Sein ist aus sich selbst heraus zum Sein geworden.Wir denken, also sind wir.
+ Klingt irgendwie pessimistisch...
- Warum? Es ändert sich doch dadurch nicht das geringste. Wir sind wer wir sind und nichts anderes. Wir leben, atmen, denken, fühlen und handeln, wie es uns richtig erscheint. Letztendlich spielt es für uns keine Rolle, ob wir real sind, ob unsere Realität so ist, wie wir sie wahrnehmen oder ob wir nur ein Gehirn in einem Glas sind. Alles was wir wahrnehmen ist real, weil wir es als real wahrnehmen.
+ Puh...mein Kopf raucht...
+Du hast vorhin gesagt, dass die eigentliche Hürde zwischen denken und handeln Angst heisst. Wieso bist du dieser Ansicht?
-Menschen haben manchmal kluge Ideen, möchten gerne so viele Dinge machen, möchten anderen Menschen helfen, möchten Fallschirm springen, lauthals singen, sich selbst verwirklichen und alles was sie dazu tun müssen, ist diese Gedanken in die Tat umzusetzen. Sie müssen aus ihren Gedanken ein Handeln machen.
+Und das machen sie nicht...
- ...aus Angst. Ganz genau! Was könnten die anderen sagen? Wie könnte es auf diese Welt wirken? Und wenn etwas passiert? In unseren Gedanken ist alles immer so einfach...
+Ist es aber nicht gefährlich, wenn Menschen ständig ihre Gedanken zu Taten machen?
-Bei einigen Individuen bestimmt...Nehmen wir Psychopathen, Mörder, Tierquäler...Wenn ein Teil des Gehirns fehlerhaft ist, dann kann es durchaus gefährlich werden. Doch meistens sind es Ängste, die viele einfache Tätigkeiten unterbinden. Uns lähmen.
+Phobien...
-...sind auch Ängste. Doch wir haben Einfluss auf unsere Gedanken und infolge dessen auch Einfluss auf unsere Taten.
+Mehr Mut?
-Mehr Mut! Ganz genau! Wir reden, wir warten, wir zögern. Manchmal müssen wir einfach mal das Zaudern lassen und etwas riskieren!
+Und was ist mit deinem Gedankengang vom Anfang?
-Ist immer noch da...
+Kannst du ihn noch einmal kurz zusammenfassen?
-Was ist wenn ein Gedanke plötzlich verschwindet und der Mensch auf sich selbst zurückgeworfen wird?
+Ich gebe zu ich kann dir immer noch nicht ganz folgen...
-Es wird ein Gedanke aufgeworfen, der einer Erklärung bedarf und plötzlich stoppt dieser Gedanke und man hängt in der Luft. Wie arbeitet dann das Gehirn weiter? Was macht es mit einem? Regt es die Fantasie an? Verändert es die Wahrnehmung?
+Kannst du mir mal ein Beispiel nennen?
-Nimm einfach diesen Text und stell dir vor er ist ein Gedanke.
+Okay...
-Und nun sage ich dir was dieser Text für eine tiefere Bedeutung hat, damit du ihn vollständig verstehst.
+Und dann?
-Dann verstehst du auch was ich mit meinem Gedankengang meine und merkst eventuell die Auswirkungen von denen ich gesprochen habe.
+Und welche tiefere Bedeutung hat dieser Text?
- Ganz einfach :
Montag, 30. März 2015
Was ist Intelligenz?
Diese kleine Frage stelle ich mir seit einiger Zeit verstärkt, denn mir ist aufgefallen, dass sehr viele Menschen sich gerne als überdurchschnittlich intelligent ausgeben, die einige wirklich gefährliche und in meinen Augen sogar dumme Ansichten ihr eigen nennen.
Wenn diesen Menschen etwas nicht gefällt oder sie eine vollkommen abweichende Meinung vertreten wie manch anderer, dann sind diese anderen in ihren Augen stets dumm oder naiv und sie selbst stellen sich dar, als ob ihnen die Welt gehört und erklären sich gleichzeitig zum Sprachrohr der ganzen Nation, da sie es sind, die angeblich den vollkommenen Durchblick haben.
Und ständig ist in ihren Augen der Staat an allem schuld, denn er unterdrückt angeblich permanent ihre Meinung,verfälscht ihre Aussagen, macht sie nieder und erzählt ihnen was sie zu glauben oder zu denken haben. Zumindest behaupten diese klugen Menschen das immer allzu gerne bei jeder sich bietenden Gelegenheit.
Nein,wenn man beispielsweise rechtsradikale Ansichten vertritt, dann ist das nicht mutig und schon gar nicht intelligent.
Nein, auf die Strasse zu gehen gegen die Islamisierung unserer Gesellschaft ist vielleicht meinungsfrei, aber deswegen noch lange nicht intelligent.
Nein, Internetblogs, die einige sehr gewiefte und sich klug ausdrückende Menschen beherbergen sind deshalb noch lange nicht intelligenter als alle anderen.
Nur weil jemand mit Worten umgehen kann und sich im Fachjargon sehr gut auskennt, macht es diese Personen noch lange nicht klüger als alle anderen die das nicht können.
Das gefährliche an diesen Menschen, die ständig gegen alles und jeden wettern und immerzu auf die verfälschenden Medien schimpfen und immer allen anderen die Schuld an allem geben, was falsch läuft, ist eben dieser Umstand, dass sie sich so intelligent ausdrücken können. Deshalb funktionieren die Prinzipien der Machtergreifung auch so wunderbar, auch deswegen entstehen Diktaturen manchmal, deswegen laufen Menschen manchmal wie Herdentiere einem Despoten hinterher.
Weil er sich gut verkaufen kann.
Weil er sich intelligent ausdrücken kann.
Weil er ein Meister der Illusion und Täuschung ist.
Ich bin der festen Überzeugung, dass Intelligenz nichts mit Bildung oder Lernstoffen zu tun hat.
Zumindest nicht nur.
Wahre Intelligenz geht viel tiefer und schliesst auch die Emotionen mit ein.
Wenn ein Mensch auf der Flucht ist und man hat den Platz ihm zu helfen, dann hilft man ihm und versucht nicht sich gegen ihn zur Wehr zu setzen oder ihn zu beleidigen, zu diffamieren oder als Schmarotzer abzustempeln.
Wenn ein Mensch sein Recht auf freie Religionsausübung einfordert, weil dieser Mensch in einem freien Rechtsstaat lebt, dann gibt man ihm dieses Recht - solange er niemandem damit schadet versteht sich.
Wir leben in einem offenen und freien Land und es ist selbstverständlich vollkommen legitim seine Meinung zu vertreten, aber man sollte auch dazu stehen und nicht immer die Schuld bei anderen suchen. Desweiteren sollte jedem klar sein, dass nicht automatisch derjenige im Recht ist, der sich am besten ausdrücken kann oder die weltgewandtere Sprache verwendet.
Ein Fremdenfeind liegt auch dann falsch, wenn er einen IQ von 170 hat, denn es kommt auch immer darauf an, wie man seine Intelligenz einsetzt, wobei ich durchaus anzweifle, dass es fremdenfeindliche Menschen mit einem solchen IQ überhaupt gibt, aber das ist eine andere Geschichte...
Eigentlich ist es traurig, wenn jemand seinen Intellekt so vergeudet und sich ständig in alles einmischt und behauptet er sei im Recht, anstatt sich konstruktiv für eine bessere Zukunft und eine bessere Gesellschaft einzusetzen. Es ist schade, dass es Menschen gibt, die gegen alles und jeden wettern, weil sie Angst um ihren eigenen Status und Lebensstandard haben, anstatt sich zu fragen, woher dieser Standard kommt und wieviele Menschen auf diesem Planeten dafür leiden müssen, damit er seinen Standard behalten kann.
Menschen haben in Deutschland selbstverständlich das Recht auf die Strasse zu gehen und zu demonstrieren, aber wer gibt ihnen das Recht sich arrogant als Sprachrohr des gesamten Landes zu bezeichnen und wie intelligent ist es gegen die Islamisierung zu demonstrieren, wenn eine solche gar nicht stattfindet?
Warum schimpfen so viele Menschen auf Ausländer und verhalten sich, als ob alle anderen einfach zu dumm wären, um ihre Ansichten zu verstehen? Genau das Gegenteil ist der Fall.
Diese Möchtegern-Intelligenzbestien hassen alles Fremde und sitzen zuhause vor ihrem Fernseher aus Taiwan...kochen auf ihrem Herd aus China...haben das neueste Smartphone, welches mit Sicherheit kein inländisches Fabrikat ist...achten beim Einkauf kaum auf deutsche Produkte...fahren ausländische Autos...tragen Pullover aus ausbeuterischen Ländern, in denen Kinderarbeit vorherrschend ist...vergessen dabei, dass es Ausländer waren, die dieses Land erst zu dem gemacht haben, was es heute ist und dass sie diesen Fremden ihren heutigen Lebensstandard überhaupt erst zu verdanken haben.
So ein Verhalten lässt sich mit keinen noch so klugen Aussagen rechtertigen und auch ein hoher IQ hat dabei keinerlei Bedeutung.
Wer sich wie ein Idiot verhält, der ist auch einer, vollkommen unabhängig von seinem Grad an Intelligenz.
Also Schluss mit diesem idiotischem Intellektuellengeschwafel...
Schluss mit diesem dummen Fremdenhass...
Schluss mit der Angst vor imaginären Gefahren...
Schluss damit immer mit dem Finger auf alle anderen zu zeigen und sich selbst aus der Verantwortung zu stehlen...
Niemand hat das Recht im Namen einer ganzen Gesellschaft zu sprechen, denn wir sind alles Individuen mit eigenen Ansichten und Wünschen.
Und vor allem immer das Hirn und das Herz benutzen, dann besteht auch noch Hoffnung auf echte Intelligenz.
Mein heutiger Text mag vielleicht ein wenig unsortiert daher kommen und so manch Pegida-Freund wird ihn vielleicht gar nicht verstehen, aber ich hoffe es ist trotzdem verständlich geworden, was ich euch damit sagen wollte.
Wenn diesen Menschen etwas nicht gefällt oder sie eine vollkommen abweichende Meinung vertreten wie manch anderer, dann sind diese anderen in ihren Augen stets dumm oder naiv und sie selbst stellen sich dar, als ob ihnen die Welt gehört und erklären sich gleichzeitig zum Sprachrohr der ganzen Nation, da sie es sind, die angeblich den vollkommenen Durchblick haben.
Und ständig ist in ihren Augen der Staat an allem schuld, denn er unterdrückt angeblich permanent ihre Meinung,verfälscht ihre Aussagen, macht sie nieder und erzählt ihnen was sie zu glauben oder zu denken haben. Zumindest behaupten diese klugen Menschen das immer allzu gerne bei jeder sich bietenden Gelegenheit.
Nein,wenn man beispielsweise rechtsradikale Ansichten vertritt, dann ist das nicht mutig und schon gar nicht intelligent.
Nein, auf die Strasse zu gehen gegen die Islamisierung unserer Gesellschaft ist vielleicht meinungsfrei, aber deswegen noch lange nicht intelligent.
Nein, Internetblogs, die einige sehr gewiefte und sich klug ausdrückende Menschen beherbergen sind deshalb noch lange nicht intelligenter als alle anderen.
Nur weil jemand mit Worten umgehen kann und sich im Fachjargon sehr gut auskennt, macht es diese Personen noch lange nicht klüger als alle anderen die das nicht können.
Das gefährliche an diesen Menschen, die ständig gegen alles und jeden wettern und immerzu auf die verfälschenden Medien schimpfen und immer allen anderen die Schuld an allem geben, was falsch läuft, ist eben dieser Umstand, dass sie sich so intelligent ausdrücken können. Deshalb funktionieren die Prinzipien der Machtergreifung auch so wunderbar, auch deswegen entstehen Diktaturen manchmal, deswegen laufen Menschen manchmal wie Herdentiere einem Despoten hinterher.
Weil er sich gut verkaufen kann.
Weil er sich intelligent ausdrücken kann.
Weil er ein Meister der Illusion und Täuschung ist.
Ich bin der festen Überzeugung, dass Intelligenz nichts mit Bildung oder Lernstoffen zu tun hat.
Zumindest nicht nur.
Wahre Intelligenz geht viel tiefer und schliesst auch die Emotionen mit ein.
Wenn ein Mensch auf der Flucht ist und man hat den Platz ihm zu helfen, dann hilft man ihm und versucht nicht sich gegen ihn zur Wehr zu setzen oder ihn zu beleidigen, zu diffamieren oder als Schmarotzer abzustempeln.
Wenn ein Mensch sein Recht auf freie Religionsausübung einfordert, weil dieser Mensch in einem freien Rechtsstaat lebt, dann gibt man ihm dieses Recht - solange er niemandem damit schadet versteht sich.
Wir leben in einem offenen und freien Land und es ist selbstverständlich vollkommen legitim seine Meinung zu vertreten, aber man sollte auch dazu stehen und nicht immer die Schuld bei anderen suchen. Desweiteren sollte jedem klar sein, dass nicht automatisch derjenige im Recht ist, der sich am besten ausdrücken kann oder die weltgewandtere Sprache verwendet.
Ein Fremdenfeind liegt auch dann falsch, wenn er einen IQ von 170 hat, denn es kommt auch immer darauf an, wie man seine Intelligenz einsetzt, wobei ich durchaus anzweifle, dass es fremdenfeindliche Menschen mit einem solchen IQ überhaupt gibt, aber das ist eine andere Geschichte...
Eigentlich ist es traurig, wenn jemand seinen Intellekt so vergeudet und sich ständig in alles einmischt und behauptet er sei im Recht, anstatt sich konstruktiv für eine bessere Zukunft und eine bessere Gesellschaft einzusetzen. Es ist schade, dass es Menschen gibt, die gegen alles und jeden wettern, weil sie Angst um ihren eigenen Status und Lebensstandard haben, anstatt sich zu fragen, woher dieser Standard kommt und wieviele Menschen auf diesem Planeten dafür leiden müssen, damit er seinen Standard behalten kann.
Menschen haben in Deutschland selbstverständlich das Recht auf die Strasse zu gehen und zu demonstrieren, aber wer gibt ihnen das Recht sich arrogant als Sprachrohr des gesamten Landes zu bezeichnen und wie intelligent ist es gegen die Islamisierung zu demonstrieren, wenn eine solche gar nicht stattfindet?
Warum schimpfen so viele Menschen auf Ausländer und verhalten sich, als ob alle anderen einfach zu dumm wären, um ihre Ansichten zu verstehen? Genau das Gegenteil ist der Fall.
Diese Möchtegern-Intelligenzbestien hassen alles Fremde und sitzen zuhause vor ihrem Fernseher aus Taiwan...kochen auf ihrem Herd aus China...haben das neueste Smartphone, welches mit Sicherheit kein inländisches Fabrikat ist...achten beim Einkauf kaum auf deutsche Produkte...fahren ausländische Autos...tragen Pullover aus ausbeuterischen Ländern, in denen Kinderarbeit vorherrschend ist...vergessen dabei, dass es Ausländer waren, die dieses Land erst zu dem gemacht haben, was es heute ist und dass sie diesen Fremden ihren heutigen Lebensstandard überhaupt erst zu verdanken haben.
So ein Verhalten lässt sich mit keinen noch so klugen Aussagen rechtertigen und auch ein hoher IQ hat dabei keinerlei Bedeutung.
Wer sich wie ein Idiot verhält, der ist auch einer, vollkommen unabhängig von seinem Grad an Intelligenz.
Also Schluss mit diesem idiotischem Intellektuellengeschwafel...
Schluss mit diesem dummen Fremdenhass...
Schluss mit der Angst vor imaginären Gefahren...
Schluss damit immer mit dem Finger auf alle anderen zu zeigen und sich selbst aus der Verantwortung zu stehlen...
Niemand hat das Recht im Namen einer ganzen Gesellschaft zu sprechen, denn wir sind alles Individuen mit eigenen Ansichten und Wünschen.
Und vor allem immer das Hirn und das Herz benutzen, dann besteht auch noch Hoffnung auf echte Intelligenz.
Mein heutiger Text mag vielleicht ein wenig unsortiert daher kommen und so manch Pegida-Freund wird ihn vielleicht gar nicht verstehen, aber ich hoffe es ist trotzdem verständlich geworden, was ich euch damit sagen wollte.
Freitag, 19. Dezember 2014
Wo leben wir denn eigentlich?!
Ich habe gerade eben einen Beitrag gesehen zum Thema Pegida und auch wenn es mich extrem stört hierzu etwas zu schreiben, denn ich möchte diese unsägliche 'Vereinigung' nicht wichtiger machen, als sie ist, so komme ich nicht umhin, sie als Einstieg in diesen Beitrag zu verwenden, denn es geht um die ganze unerträgliche Symptomatik, die sich dahinter verbirgt.
Man kann es drehen und wenden wie man will, aber das grundlegende Problem hinter dieser Gruppierung ist das gleiche, was sich seit einigen Jahren verstärkt durch die gesamtdeutsche Bevölkerung zieht.
Angst vor Fremden.
Ich sage hier bewusst nicht Ausländer, denn Menschen, die aus dem Ausland zu uns kommen, weil sie in ihren Heimatländern von Mord,Vergewaltigung,Folter und unsagbar grausamen Lebensbedingungen bedroht werden nur als Projektionsfläche dienen für tiefer liegende Ängste und Sorgen. Menschen neigen einfach dazu andere, meistens wehrlose Menschen für ihre eigenen Unzulänglichkeiten verantwortlich zu machen.
Sie geben gerne anderen Menschen die Schuld an ihrem schwachen Einkommen, machen andere Menschen verantwortlich für ihre magere Rente, fürchten gar eine Unterwanderung fremder Glaubensrichtungen und lassen es schlicht nicht zu, in ihrer eigenen Lebenseinstellung notwendige Änderungen vorzunehmen, denn das würde ja Arbeit bedeuten und eventuell ein gewisses Mass an Anstrengung erfordern.
Uns geht es schlecht, also muss jemand anderes dafür die Schuld tragen...so sieht die Einstellung vieler dieser Leute aus.
Und wer bietet sich für diese Personen als Schuldiger am ehesten an, als Menschen, die aus anderen Kulturen stammen.
Ihnen fremd sind.
Andere Glaubensrichtungen haben.
So fällt es diesen Menschen leichter den nötigen Abstand zu wahren und die Distanz zu sich selbst möglichst gross zu halten.
Es würde ihnen im Traum nicht einfallen mal über den eigenen Horizont hinaus zu blicken und sich mit den so verhassten Fremden einmal näher zu befassen, sich tatsächlich einmal die Mühe zu machen und sich über echte Fakten zu informieren. Dann fiele ja ihr Feindbild weg und sie würden erkennen, wie falsch, scheinheilig und sogar undankbar eine solch fremdenfeindliche Gesinnung eigentlich ist und wie schmerzhaft es für Hilfe suchende Menschen sein muss, vor unmenschlichen Bedingungen fliehen zu müssen, nur um dann in die Gesichter von Personen zu blicken, die sie verdammen und für ihre eigene Unzulänglichkeit verantwortlich machen.
Ich sage nicht, dass in unserem Land alles wundervoll ist und es keinerlei Probleme gibt. Auch gibt es eine Menge, was unsere Regierung verbessern könnte und es ist tatsächlich so, dass Menschen, die zum Randbereich unserer Gesellschaft gerechnet werden, immer noch vielfach undankbar behandelt werden und es verdammt schwer für diese Menschen ist über die Runden zu kommen.
Doch verzweifelte Flüchtlinge dafür verantwortlich zu machen ist nicht nur grundsätzlich falsch, sondern auch gefährlich dumm.
Selbst wenn ein geringer Teil dieser Menschen sich eine Aufenthaltsgenehmigung unter Vorspiegelung falscher Tatsachen erschleichen wollte - auch das ist Realität, gebe ich gerne zu - so ist es dennoch nur ein verschwindend geringer Teil, der sogar so unsagbar klein ist gegenüber allen in Deutschland geborenen Personen, die ihr eigenes Sozialsystem ausnutzen, dass es schier unglaubwürdig ist, wenn hier nach irgendwelchen Schuldigen gesucht wird.
Pegida-Menschen sind wütende und verängstigte Personen, die nach einem Strohhalm greifen, die auf sich aufmerksam machen wollen, die verzweifelt von ihrem eigenen System erdrückt werden. Und diese Personen gibt es leider nicht nur bei solchen 'Vereinigungen', sie befinden sich tief im Herzen unser wunderbaren Demokratie, in der man zur Wahl gehen kann, in der man eigene Parteien gründen kann und selbst etwas bewegen kann, wenn man nur wirklich möchte, in dem man frei leben kann und sagen und denken kann, was man will.
Etwas was bei weitem nicht selbstverständlich ist in dieser Welt und genau diese Freiheit ist es leider auch, die dazu führt, dass Menschen unter dem Deckmantel des Protests und aus schierer undifferenzierter Wut auf die Strasse gehen und mit dem Finger auf alles zeigen, was sich als Schuldiger anbietet.
Ich frage mich ganz bewusst, in was für einer Gesellschaft leben wir eigentlich?
Wollen wir wirklich unseren Ängsten soviel Platz einräumen, dass sich unser gesunder Menschenverstand verabschiedet und wir der Irrationalität nachgeben?
Wollen wir wirklich auf die Strasse gehen und gegen etwas demonstrieren, was aus den Tiefen unserer Fantasie entspringt und sich bei ernsthafter genauer Betrachtung nicht nur als vollkommen absurd herausstellt, sondern sogar die Demokratie selber in ihren Grundfesten bedroht?
Ich möchte es jedenfalls nicht und so hoffe ich inständig, dass auch die Nachzügler, sprich Fremdenfeinde und Pegida-Gruppierungen, endlich wieder ihr Gehirn benutzen und einsehen, dass sie dabei sind in die vollkommen falsche Richtung zu gehen.
Einsehen, dass es genau die ausländischen Einwanderer sind, die unsere Kultur überhaupt erst mit aufgebaut haben, die geholfen haben aus unserem Land ein lebenswertes, weltoffenes Deutschland zu machen, in dem wir friedlich miteinander leben können und in der auch alle unterschiedlichen Glaubensrichtungen einen Platz finden können.
Und nur mal so am Rande...der Islamismus- und ich spreche hier von dem Grundglauben und nicht vom radikalen Islamismus, der sehr wohl eine ernsthafte Gefahr darstellt- ist weit davon entfernt unsere eigenen Glaubensrichtungen zu unterwandern oder in irgendeiner Form zu bedrohen, dazu ist er auch viel zu wenig präsent in unserem Land.
Auch ist es ein gerne erwähntes Märchen, dass die meisten Ausländer in unserem Land Kriminelle sind, auch hier sprechen die Fakten und die Tatsachen eine komplett andere Sprache.
Bevor ich heute den eingangs erwähnten Bericht gesehen habe, dachte ich noch, dass diese vorgeschobenen Aussagen mittlerweile komplett überholt sind, aber leider wurde ich eines besseren belehrt und musste mit Erschrecken feststellen, dass unser Land durchaus noch ein sehr grosses Mass an Aufklärung nötig hat.
Lasst uns also zusammen rücken, Katholiken,Islamisten,Protestanten,in Deutschland geborene und nicht hier geborene, Flüchtlinge,Rentner,Arbeitssuchende und alle offenen und aufgeklärten Menschen und dann die fehlgeleiteten armen Seelen, die bei Pegida mitmarschieren oder ähnliche Gedankengänge haben an der Hand nehmen, sie aufklären und ihnen zeigen, wie diese Welt eigentlich ist.
Offen.
Freundlich.
Tolerant.
Verantwortungsbewusst.
Zeit, dass dieser dumme Hass auf alles Fremde endlich aufhört.
Man kann es drehen und wenden wie man will, aber das grundlegende Problem hinter dieser Gruppierung ist das gleiche, was sich seit einigen Jahren verstärkt durch die gesamtdeutsche Bevölkerung zieht.
Angst vor Fremden.
Ich sage hier bewusst nicht Ausländer, denn Menschen, die aus dem Ausland zu uns kommen, weil sie in ihren Heimatländern von Mord,Vergewaltigung,Folter und unsagbar grausamen Lebensbedingungen bedroht werden nur als Projektionsfläche dienen für tiefer liegende Ängste und Sorgen. Menschen neigen einfach dazu andere, meistens wehrlose Menschen für ihre eigenen Unzulänglichkeiten verantwortlich zu machen.
Sie geben gerne anderen Menschen die Schuld an ihrem schwachen Einkommen, machen andere Menschen verantwortlich für ihre magere Rente, fürchten gar eine Unterwanderung fremder Glaubensrichtungen und lassen es schlicht nicht zu, in ihrer eigenen Lebenseinstellung notwendige Änderungen vorzunehmen, denn das würde ja Arbeit bedeuten und eventuell ein gewisses Mass an Anstrengung erfordern.
Uns geht es schlecht, also muss jemand anderes dafür die Schuld tragen...so sieht die Einstellung vieler dieser Leute aus.
Und wer bietet sich für diese Personen als Schuldiger am ehesten an, als Menschen, die aus anderen Kulturen stammen.
Ihnen fremd sind.
Andere Glaubensrichtungen haben.
So fällt es diesen Menschen leichter den nötigen Abstand zu wahren und die Distanz zu sich selbst möglichst gross zu halten.
Es würde ihnen im Traum nicht einfallen mal über den eigenen Horizont hinaus zu blicken und sich mit den so verhassten Fremden einmal näher zu befassen, sich tatsächlich einmal die Mühe zu machen und sich über echte Fakten zu informieren. Dann fiele ja ihr Feindbild weg und sie würden erkennen, wie falsch, scheinheilig und sogar undankbar eine solch fremdenfeindliche Gesinnung eigentlich ist und wie schmerzhaft es für Hilfe suchende Menschen sein muss, vor unmenschlichen Bedingungen fliehen zu müssen, nur um dann in die Gesichter von Personen zu blicken, die sie verdammen und für ihre eigene Unzulänglichkeit verantwortlich machen.
Ich sage nicht, dass in unserem Land alles wundervoll ist und es keinerlei Probleme gibt. Auch gibt es eine Menge, was unsere Regierung verbessern könnte und es ist tatsächlich so, dass Menschen, die zum Randbereich unserer Gesellschaft gerechnet werden, immer noch vielfach undankbar behandelt werden und es verdammt schwer für diese Menschen ist über die Runden zu kommen.
Doch verzweifelte Flüchtlinge dafür verantwortlich zu machen ist nicht nur grundsätzlich falsch, sondern auch gefährlich dumm.
Selbst wenn ein geringer Teil dieser Menschen sich eine Aufenthaltsgenehmigung unter Vorspiegelung falscher Tatsachen erschleichen wollte - auch das ist Realität, gebe ich gerne zu - so ist es dennoch nur ein verschwindend geringer Teil, der sogar so unsagbar klein ist gegenüber allen in Deutschland geborenen Personen, die ihr eigenes Sozialsystem ausnutzen, dass es schier unglaubwürdig ist, wenn hier nach irgendwelchen Schuldigen gesucht wird.
Pegida-Menschen sind wütende und verängstigte Personen, die nach einem Strohhalm greifen, die auf sich aufmerksam machen wollen, die verzweifelt von ihrem eigenen System erdrückt werden. Und diese Personen gibt es leider nicht nur bei solchen 'Vereinigungen', sie befinden sich tief im Herzen unser wunderbaren Demokratie, in der man zur Wahl gehen kann, in der man eigene Parteien gründen kann und selbst etwas bewegen kann, wenn man nur wirklich möchte, in dem man frei leben kann und sagen und denken kann, was man will.
Etwas was bei weitem nicht selbstverständlich ist in dieser Welt und genau diese Freiheit ist es leider auch, die dazu führt, dass Menschen unter dem Deckmantel des Protests und aus schierer undifferenzierter Wut auf die Strasse gehen und mit dem Finger auf alles zeigen, was sich als Schuldiger anbietet.
Ich frage mich ganz bewusst, in was für einer Gesellschaft leben wir eigentlich?
Wollen wir wirklich unseren Ängsten soviel Platz einräumen, dass sich unser gesunder Menschenverstand verabschiedet und wir der Irrationalität nachgeben?
Wollen wir wirklich auf die Strasse gehen und gegen etwas demonstrieren, was aus den Tiefen unserer Fantasie entspringt und sich bei ernsthafter genauer Betrachtung nicht nur als vollkommen absurd herausstellt, sondern sogar die Demokratie selber in ihren Grundfesten bedroht?
Ich möchte es jedenfalls nicht und so hoffe ich inständig, dass auch die Nachzügler, sprich Fremdenfeinde und Pegida-Gruppierungen, endlich wieder ihr Gehirn benutzen und einsehen, dass sie dabei sind in die vollkommen falsche Richtung zu gehen.
Einsehen, dass es genau die ausländischen Einwanderer sind, die unsere Kultur überhaupt erst mit aufgebaut haben, die geholfen haben aus unserem Land ein lebenswertes, weltoffenes Deutschland zu machen, in dem wir friedlich miteinander leben können und in der auch alle unterschiedlichen Glaubensrichtungen einen Platz finden können.
Und nur mal so am Rande...der Islamismus- und ich spreche hier von dem Grundglauben und nicht vom radikalen Islamismus, der sehr wohl eine ernsthafte Gefahr darstellt- ist weit davon entfernt unsere eigenen Glaubensrichtungen zu unterwandern oder in irgendeiner Form zu bedrohen, dazu ist er auch viel zu wenig präsent in unserem Land.
Auch ist es ein gerne erwähntes Märchen, dass die meisten Ausländer in unserem Land Kriminelle sind, auch hier sprechen die Fakten und die Tatsachen eine komplett andere Sprache.
Bevor ich heute den eingangs erwähnten Bericht gesehen habe, dachte ich noch, dass diese vorgeschobenen Aussagen mittlerweile komplett überholt sind, aber leider wurde ich eines besseren belehrt und musste mit Erschrecken feststellen, dass unser Land durchaus noch ein sehr grosses Mass an Aufklärung nötig hat.
Lasst uns also zusammen rücken, Katholiken,Islamisten,Protestanten,in Deutschland geborene und nicht hier geborene, Flüchtlinge,Rentner,Arbeitssuchende und alle offenen und aufgeklärten Menschen und dann die fehlgeleiteten armen Seelen, die bei Pegida mitmarschieren oder ähnliche Gedankengänge haben an der Hand nehmen, sie aufklären und ihnen zeigen, wie diese Welt eigentlich ist.
Offen.
Freundlich.
Tolerant.
Verantwortungsbewusst.
Zeit, dass dieser dumme Hass auf alles Fremde endlich aufhört.
Donnerstag, 11. Dezember 2014
Die Aber-Scheinheiligkeit
Kennt ihr die Aber-Menschen?
Diese seltsamen Subjekte, die ständig an alles ein 'aber' anfügen, weil sie nicht den Mut haben offen auszusprechen, was sie wirklich denken?
Diese gefährliche Subspezies, die eine echte Gefahr für unsere Gesellschaft darstellt und unsere demokratischen Grundsätze bedroht ohne es zu realisieren?
'Ich habe nichts gegen Ausländer', sagen sie, 'aber...'
'Ich bin gegen die Todesstrafe', ist auch sehr beliebt, 'aber...'
'Ich bin ein toleranter Mensch' , immer gerne gesagt, 'aber...'
'Ich habe nichts gegen Homosexuelle' , fast schon Standard, 'aber...'
Aber was? Aber doch?
Was soll dieses scheinheilige 'aber' ständig dahinter? Wer nichts gegen Ausländer hat, der benötigt kein 'aber' am Ende. Es gibt kein 'aber' in diesen Dingen. Ausländerfeindlichkeit zeigt sich meistens im verborgenen, hinter vorgehaltener Hand. Menschen, die etwas gegen Ausländer haben, wollen nicht, dass es jemand erfährt, denn es gehört sich nicht in dieser Welt - es gehört sich vollkommen zu recht nicht. Darum verstecken sie ihr wahres Gesicht hinter einer Fassade und versuchen es mit einem angehängten 'aber' zu kaschieren. Doch dieses 'aber' ist aussagekräftiger als alles, was sie sonst von sich geben könnten. Es offenbart den Kern hinter ihren Ansichten. Es bedeutet, dass sie sehr wohl etwas gegen Ausländer haben, denn sonst wäre ein 'aber' überhaupt nicht notwendig.
Die gleiche Scheinheiligkeit verbirgt sich bei einem 'aber' zum Thema Todesstrafe...oder Toleranz...oder Homosexualität. Ein wahrhaftiger Gegener der Todesstrafe hat kein 'aber' nötig, ein wirklich toleranter Mensch benötigt keinen solchen fadenscheinigen Beisatz, der mit 'aber' beginnt und jemand, der tatsächlich nichts gegen Homosexuelle hat, der hat auch kein überflüssiges 'Aber'-Anhängsel nötig.
Ganz im Ernst, dieses 'aber' geht mir gehörig auf die Nerven und zeigt mir immer wieder in was für einer ach-so-offenen Welt wir eigentlich leben und wie weit entfernt wir noch sind von einer Gesellschaft der Akzeptanz und Offenheit.
Meistens ist es nicht nur dieses auf den ersten Blick so harmlose und doch so eiskalt offenbarende 'aber', was schon für sich alleine genommen eine so enorme Wirkung hat, es ist bereits der Beginn dieser überflüssigen Aussagen, der diskriminierend ist.
'Ich habe nichts gegen Homosexuelle'...als ob es ein solches Statement hierzu überhaupt bedürfte.
Als wollte man bereits mit dieser Message alle Homosexuellen vom Rest der Welt abgrenzen.
Eine solcherart beginnende Aussage zeugt bereits von Intoleranz.
Man stelle sich nur einmal vor, jemand würde einfach kurzerhand das Objekt in diesem Fall austauschen, dann merkt man sehr schnell, wie verletzend bereits dieser Anfang ist.
'Ich habe nichts gegen Frauen...'
'Ich habe nichts gegen alte Menschen...'
'Ich habe nichts gegen Behinderte...'
Wenn dem so ist, was soll denn eine solch überflüssige Bemerkung eigentlich ausdrücken?
Bei voller Gleichberechtigung, die nicht nur von mir und Millionen intelligenter Menschen gewollt ist, sondern sogar notwendig für eine vernünftige Zukunft, dürften diese Satzstrukturen gar nicht existieren. Diskriminierung und Scheinheiligkeit fängt immer bereits dort an, wo wir sie am wenigsten vermuten würden.
Hütet euch vor dem 'Aber...'
Nehmt euch in Acht vor den Leuten, die nicht aufhören können, in diesen dummen Schubladen zu denken und die meinen, wenn man es nur nett verpackt und sich hinter einem abstrakten 'aber' versteckt, dann fällt es nicht so auf und sie könnten mit ihren Ansichten sogar durchkommen.
Ich hoffe inständig, dass diese Aber-Kultur eines Tages vollkommen verschwunden ist und auch der letzte scheinheilige Aber-Terrorist mit dieser Idiotie aufhört.
Wie gesagt, Toleranz, Offenheit und Akzeptanz fängt bereits im Kleinen an, also lasst uns dafür sorgen, dass ein kleines, doch dennoch sehr gefährliches Wort nicht unsere wunderbare Welt bedroht.
Diese seltsamen Subjekte, die ständig an alles ein 'aber' anfügen, weil sie nicht den Mut haben offen auszusprechen, was sie wirklich denken?
Diese gefährliche Subspezies, die eine echte Gefahr für unsere Gesellschaft darstellt und unsere demokratischen Grundsätze bedroht ohne es zu realisieren?
'Ich habe nichts gegen Ausländer', sagen sie, 'aber...'
'Ich bin gegen die Todesstrafe', ist auch sehr beliebt, 'aber...'
'Ich bin ein toleranter Mensch' , immer gerne gesagt, 'aber...'
'Ich habe nichts gegen Homosexuelle' , fast schon Standard, 'aber...'
Aber was? Aber doch?
Was soll dieses scheinheilige 'aber' ständig dahinter? Wer nichts gegen Ausländer hat, der benötigt kein 'aber' am Ende. Es gibt kein 'aber' in diesen Dingen. Ausländerfeindlichkeit zeigt sich meistens im verborgenen, hinter vorgehaltener Hand. Menschen, die etwas gegen Ausländer haben, wollen nicht, dass es jemand erfährt, denn es gehört sich nicht in dieser Welt - es gehört sich vollkommen zu recht nicht. Darum verstecken sie ihr wahres Gesicht hinter einer Fassade und versuchen es mit einem angehängten 'aber' zu kaschieren. Doch dieses 'aber' ist aussagekräftiger als alles, was sie sonst von sich geben könnten. Es offenbart den Kern hinter ihren Ansichten. Es bedeutet, dass sie sehr wohl etwas gegen Ausländer haben, denn sonst wäre ein 'aber' überhaupt nicht notwendig.
Die gleiche Scheinheiligkeit verbirgt sich bei einem 'aber' zum Thema Todesstrafe...oder Toleranz...oder Homosexualität. Ein wahrhaftiger Gegener der Todesstrafe hat kein 'aber' nötig, ein wirklich toleranter Mensch benötigt keinen solchen fadenscheinigen Beisatz, der mit 'aber' beginnt und jemand, der tatsächlich nichts gegen Homosexuelle hat, der hat auch kein überflüssiges 'Aber'-Anhängsel nötig.
Ganz im Ernst, dieses 'aber' geht mir gehörig auf die Nerven und zeigt mir immer wieder in was für einer ach-so-offenen Welt wir eigentlich leben und wie weit entfernt wir noch sind von einer Gesellschaft der Akzeptanz und Offenheit.
Meistens ist es nicht nur dieses auf den ersten Blick so harmlose und doch so eiskalt offenbarende 'aber', was schon für sich alleine genommen eine so enorme Wirkung hat, es ist bereits der Beginn dieser überflüssigen Aussagen, der diskriminierend ist.
'Ich habe nichts gegen Homosexuelle'...als ob es ein solches Statement hierzu überhaupt bedürfte.
Als wollte man bereits mit dieser Message alle Homosexuellen vom Rest der Welt abgrenzen.
Eine solcherart beginnende Aussage zeugt bereits von Intoleranz.
Man stelle sich nur einmal vor, jemand würde einfach kurzerhand das Objekt in diesem Fall austauschen, dann merkt man sehr schnell, wie verletzend bereits dieser Anfang ist.
'Ich habe nichts gegen Frauen...'
'Ich habe nichts gegen alte Menschen...'
'Ich habe nichts gegen Behinderte...'
Wenn dem so ist, was soll denn eine solch überflüssige Bemerkung eigentlich ausdrücken?
Bei voller Gleichberechtigung, die nicht nur von mir und Millionen intelligenter Menschen gewollt ist, sondern sogar notwendig für eine vernünftige Zukunft, dürften diese Satzstrukturen gar nicht existieren. Diskriminierung und Scheinheiligkeit fängt immer bereits dort an, wo wir sie am wenigsten vermuten würden.
Hütet euch vor dem 'Aber...'
Nehmt euch in Acht vor den Leuten, die nicht aufhören können, in diesen dummen Schubladen zu denken und die meinen, wenn man es nur nett verpackt und sich hinter einem abstrakten 'aber' versteckt, dann fällt es nicht so auf und sie könnten mit ihren Ansichten sogar durchkommen.
Ich hoffe inständig, dass diese Aber-Kultur eines Tages vollkommen verschwunden ist und auch der letzte scheinheilige Aber-Terrorist mit dieser Idiotie aufhört.
Wie gesagt, Toleranz, Offenheit und Akzeptanz fängt bereits im Kleinen an, also lasst uns dafür sorgen, dass ein kleines, doch dennoch sehr gefährliches Wort nicht unsere wunderbare Welt bedroht.
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