Sonntag, 13. April 2014

Blah Blah Blah

Hey Leute,

da es immer häufiger der Fall ist, dass Menschen im Grunde nur noch hohle Phrasen und Sinnlosigkeiten in diese Welt hinausposaunen, dachte ich, dass ich mich diesem unsinnigen Trend einfach mal verweigere, indem ich selber etwas in diese Welt hinausschicke, über dessen Inhalt und Un-Banalität ihr nun selber vortrefflich streiten könnt.
Die Lebenshilfe per Sinnspruch ist mir heute leider ein wenig abhanden gekommen, denn es gibt auf dieser Erde mittlerweile soviele kluge Sprüche, Philosophien und Lebensweisheiten, dass sich damit Milliarden von Menschen über Jahrhunderte den Hintern abwischen könnten...was nun allerdings nicht bedeutet, dass diese Philosophien so schlecht sind, sondern einzig und allein dem Umstand geschuldet ist, dass die Menschen diese Sinnsprüche zwar wahnsinnig gerne über ihre Mitgeschöpfe ausschütten ohne sich dann allerdings auch selbst daran zu halten.
Wo ist denn dieses ganze "Stay true to yourself" wenn diese Menschen sich im gleichen Atemzug vor der Welt verstecken und ihre eigenen Schwächen hinter einer Fassade verbergen?
Was bedeutet es denn, wenn sie schreiben "Jeder soll so leben, wie er oder sie es möchte", wenn im selben Moment mit dem Finger auf jemanden gezeigt wird, um über dessen Outfit zu lästern oder wir einen anderen Lebensstil offen anprangern?
Wieso verlangen viele Menschen ständig von anderen, sie mögen sie nicht verletzen und verletzen dabei ihrererseits ständig andere Menschen - manchmal sogar die eigenen Freunde?
Mir ist es lieber ich begegne anderen Menschen grundsätzlich mit Respekt, Ehrlichkeit und Offenheit, als mich hinter irgendwelchen Weisheiten zu verstecken.
Und ständig leiden die Menschen von heute.
Immer geht es ihnen schlecht und sie fühlen sich von anderen betrogen und benutzt.
Und die ganze Welt soll an ihrem Schmerz teilhaben und Verständnis haben.
Ironischerweise ist das schlimme daran meistens, dass sie dadurch sehr leicht die Menschen übersehen, denen es wirklich schlecht geht und die tatsächlich leiden.
Und diese Leidtragenden sind leider häufig die stille Minderheit, aber gerade deshalb sollten wir hier einfach sensibler werden, unser eigenes Ego mal zurückschrauben, zuhören, das schöne in uns selber sehen und da sein, wenn uns wirklich jemand braucht!
Ich möchte nun nicht, dass sich jemand angegriffen fühlt oder von mir beleidigt, denn ich will keinesfalls alle über einen Kamm scheren und Sinnsprüche können sogar manchmal eine grosse Hilfe darstellen. Mir geht es nur darum, dass wir es nicht übertreiben und dadurch letztendlich das wesentliche aus den Augen verlieren.
Nicht das teilen oder offensive Herausschreien der Philosophien ist wichtig und auch nicht die Lautstärke mit der wir unser Leid von uns geben - die Aussage ist es, der wir unser Augenmerk schenken müssen.
Gebt auf euch Acht, seid sensibel für eure Mitmenschen, vor-verurteilt niemanden, hört zu und geniesst euer Leben!
Und das ist auch eine Philosophie...

Blah Blah Blah



Sonntag, 6. April 2014

Grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr....

Kennt ihr das Gefühl auf der Stelle zu treten und nichts scheint voran zu gehen ?
Kennt ihr das Gefühl der alles verschlingenden Ungeduld und des ewig scheinenden Wartens ?
Kennt ihr das Gefühl vor einer Veränderung, die alles umzukrempeln scheint ?
Kennt ihr das Gefühl euer Leben neu gestalten zu wollen, aber nicht zu wissen wie ihr das anstellen sollt ?
Kennt ihr das Gefühl euch selbst im Weg zu stehen und ständig in alten Mustern zu funktionieren ?

Ich kenne dieses Gefühl sehr gut und es nervt gewaltig!

Und wie ändere ich das nun ?

Mit einem guten Schuss Mut und einem entschlossenen Grrrrrrrrrrrrrr...

Zeit das sich was ändert!
Welt mach dich bereit für meinen neuen Lebensabschnitt und es wäre besser du hälst den Atem an und zählst langsam bis Zehn und danach rate ich dir zu fliehen, denn ich mache keine Gefangenen mehr!




Dienstag, 18. März 2014

Raus aus dem Käfig

An alle die ihr dass hier jetzt lest:
Tretet auf die Bremse!

Stoppt eure wilde Fahrt, die ihr euer Leben nennt und haltet inne.

Vergesst alles, was ihr jemals gelesen, gesehen oder gehört habt.

Ignoriert eure Erziehung und alles, was euch je beigebracht wurde.

Schaltet einfach mal komplett ab.

Denkt nicht an morgen.
Denkt nicht an gestern.
Denkt nicht einmal an heute.

Alles, was ihr je erlebt habt ist nun irrelevant.

Alles, was nun zählt ist euer wahres Selbst.

Diese Welt kreiert jedem Menschen einen eigenen Käfig und zwar vom Moment der Geburt an. Ihr werdet erzogen, erlebt Dinge, macht Erfahrungen, werdet geprägt durch eure Freunde, Musik, die ihr hört, Filme, die ihr seht, Bücher, die ihr lest und den eigenen, persönlichen Alltag.

Aber vergesst das alles mal für einen kurzen Augenblick und seit nur im Hier und Jetzt.

Es gibt kein Heute.
Es gibt kein Gestern.
Es gibt kein Morgen.
Es gibt kein Richtig.
Es gibt kein Falsch.

Kommt raus aus eurem Käfig und betrachtet die Welt mit euren eigenen Sinnen.
So, wie ihr es wollt.

Gestaltet euer Selbst nach euren eigenen Vorstellungen.
Lebt das Leben, so wie ihr es für richtig haltet.
Verlasst das Räderwerk der genormten Realität und hört auf den Möhren zu folgen, die man vor euren Karren hält.

Gestaltet eure Mauern rund statt eckig.
Schlaft im Sitzen.
Lacht an den Stellen, die ihr lustig findet und wenn ihr die einzigen seit.
Weint, wenn ihr traurig seit.
Schreibt eure Texte rückwärts.
Malt euch einen blauen Stern auf die Stirn.
Tanzt einen verrückten Tanz.
Ruft einen Freund an, sagt, dass ihr ihn mögt und legt wieder auf.
Malt Bilder, wo euch die Welt karg und langweilig scheint.
Schreibt ein Gedicht und verbrennt es danach wieder.
Küsst einen Fremden.
Esst Eiskrem mit Bohnen und Sauerkraut.
Tut wonach euch der Sinn steht.
Erfindet euer eigenes Leben neu.

Diese Welt gehört euch...

Zeit, auch so zu leben und sie so zu gestalten, wie ihr es wollt.

Schluss mit der Bequemlichkeit, den Fuss auf euer eigenes Gaspedal gestellt und jetzt raus aus dem Käfig!!!!
YEEEEEEEEHHHHHHHAAAAAAAAAHHHHHHH!!!!






Dienstag, 4. März 2014

Die Magie des Alltags

Manchmal startet man müde und erschöpft in den Tag und denkt sich, dass heute wahrscheinlich nichts wirklich Überraschendes geschieht und der Tag seinen gewohnten Bahnen folgt.
Und im Grunde macht er genau das auch.
Dennoch erleben wir ab und an Dinge, denen irgendwie etwas magisches inne zu wohnen scheint und wir können es nicht in Worte kleiden.
Heute Vormittag gab es bei mir so einen kurzen Augenblick, an dem die Zeit still zu stehen schien und nur der Moment zählte.
Beim Austragen von Zeitungen um 04:00 Uhr in der Früh, als ich träge und verschlafen an den stillen Häusern und den meistens noch schlafenden Menschen vorbeitrabte, mit gefüllten Packtaschen und einer tief sitzenden Müdigkeit, die aus meinem Innersten zu kommen schien, wanderte plötzlich eine fette Bisamratte von hinten an mir vorbei.
Braunes Fell.
Niedliche Stupsnase.
Watschelte ganz gemächlich zu mir hin und blieb direkt neben meinem Fahrrad stehen.
Dann hob sie ihr kleines Köpfchen und blickte mich ganz interessiert an und ich musste unwillkürlich lächeln.
Naja, aufgrund ihrer Grösse habe ich natürlich nicht versucht, sie zu streicheln...
Sie blieb einen Augenblick so hocken und trabte dann in aller Ruhe von dannen.
Auch wenn es mich schon irritiert hat, wieso sie so zutraulich gewirkt hat und ich mir gedanklich schon ausgemalt habe, dass sie eventuell Gift intus haben und nur einen Platz zum sterben gesucht haben könnte, hat es meinem Tag dennoch zuerst mal eine positive Grundstimmung verpasst.
Und wer weiss?
Vielleicht war sie tatsächlich nur neugierig und wollte wissen, was ich für ein Wesen bin, dass sich dort des Nächtens in ihrem Revier herumtrieb...
Jedenfalls hatte dieser kurze Moment genau dieses gewisse Etwas, was ich gerne als 'Magie des Alltags' bezeichnen möchte und ich denke, es könnte sich für uns alle lohnen, auch den kleinen und unscheinbaren Dingen im Leben einfach mal ein wenig mehr Aufmerksamkeit zu schenken und es zu zu lassen, dass uns auch das scheinbar banale Tagtägliche zum lächeln bringen kann.
Ein kleiner Exkurs zum Thema Entspannung und  Lebensglück. 

Dienstag, 18. Februar 2014

Realität ist

Was ist Realität?
Ich versuche ja bereits mithilfe verschiedenster Möglichkeiten diese Frage ein wenig auszuloten, kann mir allerdings nicht wirklich einen Reim daraus machen...
Existieren wir wirklich oder bilden wir uns alles um uns herum nur ein?
Wenn wir etwas wahrnehmen, dann weil unsere Sinne es uns zeigen und spüren lassen, doch können wir unseren Sinnen überhaupt vertrauen? Wir wurden mit der Fähigkeit geboren zu sehen und müssen uns deshalb von Anfang an darauf verlassen, dass alles was wir sehen auch wirklich da ist und nicht bloss unserer Einbildung entspringt.
Es gibt Menschen, die psychisch krank sind und Dinge sehen, die nicht da sind. Dennoch halten sie diese Dinge für genauso real wie alles andere um sie herum und wenn es keine haarsträubenden Dinge sind, dann merken sie es noch nicht einmal.
Woher sollen wir also wissen, dass alles was wir sehen auch tatsächlich existiert? Wenn es durch andere Personen bestätigt wird, dann wissen wir immer noch nicht, ob diese Bestätigung oder sogar die andere Person nicht auch Teil unserer fehlerhaften Wahrnehmung ist.
Das gleiche gilt im übrigen auch für das hören, riechen, schmecken und sogar das Fühlen.
Wir könnten bloss Gehirne sein, die in einem kleinen Glas vor sich hin schwimmen und mithilfe von Nervensensoren ihren Input der fünf Sinne erhalten. Es gäbe für uns keinerlei sichtbaren und spürbaren Beweis, dass es sich nicht so verhält.
Ist Realität beweisbar? Nur aus sich selbst heraus und wenn es hier bereits Manipulationen von aussen gibt, dann ist selbst dieser Beweis nur eine reine Illusion...
Wir können uns im Grunde nur zurücklehnen und die wilde Fahrt geniessen, die wir Leben nennen, ohne dass wir jemals erfahren werden, inwieweit sie überhaupt real ist.

Freitag, 7. Februar 2014

Sonntag, 29. September 2013

Out of the Darkness

Manchmal befindet man sich an einem Punkt im Leben, an dem alles dunkel und unsicher erscheint und man das Gefühl hat, vor lauter Schatten kein Licht mehr zu sehen.
So, als ob man durch einen undurchdringlichen Wald spaziert, der kaum Tageslicht durchlässt und ein Vorwärtskommen dank ungebändigtem Dornenwuchs beinahe unmöglich macht.
Dieses Gefühl kann einen lähmen und fast zur absoluten Untätigkeit verdammen.
Doch es gibt immer einen Grund, um nicht aufzugeben und an sich zu glauben.
Es gibt immer ein Licht auch in der finstersten Dunkelheit und manchmal kommt es vollkommen unerwartet aus einer Richtung, in die man vorher noch nie geblickt hat und alles beginnt plötzlich zu leuchten und in den schillernsten Farben zu glühen.
Es gilt einfach nur durchzuhalten und niemals aufzugeben, denn schon hinter der nächsten Kurve des Lebens kann sich etwas wunderbares befinden und das Leben gibt wieder einen Sinn.
Es ist vollkommen normal, wenn man im Leben mal Angst hat und es ist überhaupt keine Schande auch mal zu zweifeln - solange man nicht verzweifelt und sich von der Angst lähmen lässt.
Dieser Post geht an alle da draussen, die sich manchmal einsam fühlen, die nicht wissen, wie es weiter gehen soll und die Angst vor der Zukunft haben:
Glaubt an euch selbst, glaubt an das Leben, glaubt an die Liebe und lasst euch nicht entgehen, was hinter der nächsten Kurve auf euch wartet, denn manchmal gibt es Dinge, die sind es einfach wert, um darauf zu warten.
Ein Appell an das Leben und ein Appell niemals aufzugeben und an das Glück zu glauben.