An alle die ihr dass hier jetzt lest:
Tretet auf die Bremse!
Stoppt eure wilde Fahrt, die ihr euer Leben nennt und haltet inne.
Vergesst alles, was ihr jemals gelesen, gesehen oder gehört habt.
Ignoriert eure Erziehung und alles, was euch je beigebracht wurde.
Schaltet einfach mal komplett ab.
Denkt nicht an morgen.
Denkt nicht an gestern.
Denkt nicht einmal an heute.
Alles, was ihr je erlebt habt ist nun irrelevant.
Alles, was nun zählt ist euer wahres Selbst.
Diese Welt kreiert jedem Menschen einen eigenen Käfig und zwar vom Moment der Geburt an. Ihr werdet erzogen, erlebt Dinge, macht Erfahrungen, werdet geprägt durch eure Freunde, Musik, die ihr hört, Filme, die ihr seht, Bücher, die ihr lest und den eigenen, persönlichen Alltag.
Aber vergesst das alles mal für einen kurzen Augenblick und seit nur im Hier und Jetzt.
Es gibt kein Heute.
Es gibt kein Gestern.
Es gibt kein Morgen.
Es gibt kein Richtig.
Es gibt kein Falsch.
Kommt raus aus eurem Käfig und betrachtet die Welt mit euren eigenen Sinnen.
So, wie ihr es wollt.
Gestaltet euer Selbst nach euren eigenen Vorstellungen.
Lebt das Leben, so wie ihr es für richtig haltet.
Verlasst das Räderwerk der genormten Realität und hört auf den Möhren zu folgen, die man vor euren Karren hält.
Gestaltet eure Mauern rund statt eckig.
Schlaft im Sitzen.
Lacht an den Stellen, die ihr lustig findet und wenn ihr die einzigen seit.
Weint, wenn ihr traurig seit.
Schreibt eure Texte rückwärts.
Malt euch einen blauen Stern auf die Stirn.
Tanzt einen verrückten Tanz.
Ruft einen Freund an, sagt, dass ihr ihn mögt und legt wieder auf.
Malt Bilder, wo euch die Welt karg und langweilig scheint.
Schreibt ein Gedicht und verbrennt es danach wieder.
Küsst einen Fremden.
Esst Eiskrem mit Bohnen und Sauerkraut.
Tut wonach euch der Sinn steht.
Erfindet euer eigenes Leben neu.
Diese Welt gehört euch...
Zeit, auch so zu leben und sie so zu gestalten, wie ihr es wollt.
Schluss mit der Bequemlichkeit, den Fuss auf euer eigenes Gaspedal gestellt und jetzt raus aus dem Käfig!!!!
YEEEEEEEEHHHHHHHAAAAAAAAAHHHHHHH!!!!
Dienstag, 18. März 2014
Dienstag, 4. März 2014
Die Magie des Alltags
Manchmal startet man müde und erschöpft in den Tag und denkt sich, dass heute wahrscheinlich nichts wirklich Überraschendes geschieht und der Tag seinen gewohnten Bahnen folgt.
Und im Grunde macht er genau das auch.
Dennoch erleben wir ab und an Dinge, denen irgendwie etwas magisches inne zu wohnen scheint und wir können es nicht in Worte kleiden.
Heute Vormittag gab es bei mir so einen kurzen Augenblick, an dem die Zeit still zu stehen schien und nur der Moment zählte.
Beim Austragen von Zeitungen um 04:00 Uhr in der Früh, als ich träge und verschlafen an den stillen Häusern und den meistens noch schlafenden Menschen vorbeitrabte, mit gefüllten Packtaschen und einer tief sitzenden Müdigkeit, die aus meinem Innersten zu kommen schien, wanderte plötzlich eine fette Bisamratte von hinten an mir vorbei.
Braunes Fell.
Niedliche Stupsnase.
Watschelte ganz gemächlich zu mir hin und blieb direkt neben meinem Fahrrad stehen.
Dann hob sie ihr kleines Köpfchen und blickte mich ganz interessiert an und ich musste unwillkürlich lächeln.
Naja, aufgrund ihrer Grösse habe ich natürlich nicht versucht, sie zu streicheln...
Sie blieb einen Augenblick so hocken und trabte dann in aller Ruhe von dannen.
Auch wenn es mich schon irritiert hat, wieso sie so zutraulich gewirkt hat und ich mir gedanklich schon ausgemalt habe, dass sie eventuell Gift intus haben und nur einen Platz zum sterben gesucht haben könnte, hat es meinem Tag dennoch zuerst mal eine positive Grundstimmung verpasst.
Und wer weiss?
Vielleicht war sie tatsächlich nur neugierig und wollte wissen, was ich für ein Wesen bin, dass sich dort des Nächtens in ihrem Revier herumtrieb...
Jedenfalls hatte dieser kurze Moment genau dieses gewisse Etwas, was ich gerne als 'Magie des Alltags' bezeichnen möchte und ich denke, es könnte sich für uns alle lohnen, auch den kleinen und unscheinbaren Dingen im Leben einfach mal ein wenig mehr Aufmerksamkeit zu schenken und es zu zu lassen, dass uns auch das scheinbar banale Tagtägliche zum lächeln bringen kann.
Ein kleiner Exkurs zum Thema Entspannung und Lebensglück.
Und im Grunde macht er genau das auch.
Dennoch erleben wir ab und an Dinge, denen irgendwie etwas magisches inne zu wohnen scheint und wir können es nicht in Worte kleiden.
Heute Vormittag gab es bei mir so einen kurzen Augenblick, an dem die Zeit still zu stehen schien und nur der Moment zählte.
Beim Austragen von Zeitungen um 04:00 Uhr in der Früh, als ich träge und verschlafen an den stillen Häusern und den meistens noch schlafenden Menschen vorbeitrabte, mit gefüllten Packtaschen und einer tief sitzenden Müdigkeit, die aus meinem Innersten zu kommen schien, wanderte plötzlich eine fette Bisamratte von hinten an mir vorbei.
Braunes Fell.
Niedliche Stupsnase.
Watschelte ganz gemächlich zu mir hin und blieb direkt neben meinem Fahrrad stehen.
Dann hob sie ihr kleines Köpfchen und blickte mich ganz interessiert an und ich musste unwillkürlich lächeln.
Naja, aufgrund ihrer Grösse habe ich natürlich nicht versucht, sie zu streicheln...
Sie blieb einen Augenblick so hocken und trabte dann in aller Ruhe von dannen.
Auch wenn es mich schon irritiert hat, wieso sie so zutraulich gewirkt hat und ich mir gedanklich schon ausgemalt habe, dass sie eventuell Gift intus haben und nur einen Platz zum sterben gesucht haben könnte, hat es meinem Tag dennoch zuerst mal eine positive Grundstimmung verpasst.
Und wer weiss?
Vielleicht war sie tatsächlich nur neugierig und wollte wissen, was ich für ein Wesen bin, dass sich dort des Nächtens in ihrem Revier herumtrieb...
Jedenfalls hatte dieser kurze Moment genau dieses gewisse Etwas, was ich gerne als 'Magie des Alltags' bezeichnen möchte und ich denke, es könnte sich für uns alle lohnen, auch den kleinen und unscheinbaren Dingen im Leben einfach mal ein wenig mehr Aufmerksamkeit zu schenken und es zu zu lassen, dass uns auch das scheinbar banale Tagtägliche zum lächeln bringen kann.
Ein kleiner Exkurs zum Thema Entspannung und Lebensglück.
Dienstag, 18. Februar 2014
Realität ist
Was ist Realität?
Ich versuche ja bereits mithilfe verschiedenster Möglichkeiten diese Frage ein wenig auszuloten, kann mir allerdings nicht wirklich einen Reim daraus machen...
Existieren wir wirklich oder bilden wir uns alles um uns herum nur ein?
Wenn wir etwas wahrnehmen, dann weil unsere Sinne es uns zeigen und spüren lassen, doch können wir unseren Sinnen überhaupt vertrauen? Wir wurden mit der Fähigkeit geboren zu sehen und müssen uns deshalb von Anfang an darauf verlassen, dass alles was wir sehen auch wirklich da ist und nicht bloss unserer Einbildung entspringt.
Es gibt Menschen, die psychisch krank sind und Dinge sehen, die nicht da sind. Dennoch halten sie diese Dinge für genauso real wie alles andere um sie herum und wenn es keine haarsträubenden Dinge sind, dann merken sie es noch nicht einmal.
Woher sollen wir also wissen, dass alles was wir sehen auch tatsächlich existiert? Wenn es durch andere Personen bestätigt wird, dann wissen wir immer noch nicht, ob diese Bestätigung oder sogar die andere Person nicht auch Teil unserer fehlerhaften Wahrnehmung ist.
Das gleiche gilt im übrigen auch für das hören, riechen, schmecken und sogar das Fühlen.
Wir könnten bloss Gehirne sein, die in einem kleinen Glas vor sich hin schwimmen und mithilfe von Nervensensoren ihren Input der fünf Sinne erhalten. Es gäbe für uns keinerlei sichtbaren und spürbaren Beweis, dass es sich nicht so verhält.
Ist Realität beweisbar? Nur aus sich selbst heraus und wenn es hier bereits Manipulationen von aussen gibt, dann ist selbst dieser Beweis nur eine reine Illusion...
Wir können uns im Grunde nur zurücklehnen und die wilde Fahrt geniessen, die wir Leben nennen, ohne dass wir jemals erfahren werden, inwieweit sie überhaupt real ist.
Ich versuche ja bereits mithilfe verschiedenster Möglichkeiten diese Frage ein wenig auszuloten, kann mir allerdings nicht wirklich einen Reim daraus machen...
Existieren wir wirklich oder bilden wir uns alles um uns herum nur ein?
Wenn wir etwas wahrnehmen, dann weil unsere Sinne es uns zeigen und spüren lassen, doch können wir unseren Sinnen überhaupt vertrauen? Wir wurden mit der Fähigkeit geboren zu sehen und müssen uns deshalb von Anfang an darauf verlassen, dass alles was wir sehen auch wirklich da ist und nicht bloss unserer Einbildung entspringt.
Es gibt Menschen, die psychisch krank sind und Dinge sehen, die nicht da sind. Dennoch halten sie diese Dinge für genauso real wie alles andere um sie herum und wenn es keine haarsträubenden Dinge sind, dann merken sie es noch nicht einmal.
Woher sollen wir also wissen, dass alles was wir sehen auch tatsächlich existiert? Wenn es durch andere Personen bestätigt wird, dann wissen wir immer noch nicht, ob diese Bestätigung oder sogar die andere Person nicht auch Teil unserer fehlerhaften Wahrnehmung ist.
Das gleiche gilt im übrigen auch für das hören, riechen, schmecken und sogar das Fühlen.
Wir könnten bloss Gehirne sein, die in einem kleinen Glas vor sich hin schwimmen und mithilfe von Nervensensoren ihren Input der fünf Sinne erhalten. Es gäbe für uns keinerlei sichtbaren und spürbaren Beweis, dass es sich nicht so verhält.
Ist Realität beweisbar? Nur aus sich selbst heraus und wenn es hier bereits Manipulationen von aussen gibt, dann ist selbst dieser Beweis nur eine reine Illusion...
Wir können uns im Grunde nur zurücklehnen und die wilde Fahrt geniessen, die wir Leben nennen, ohne dass wir jemals erfahren werden, inwieweit sie überhaupt real ist.
Freitag, 7. Februar 2014
Sonntag, 29. September 2013
Out of the Darkness
Manchmal befindet man sich an einem Punkt im Leben, an dem alles dunkel und unsicher erscheint und man das Gefühl hat, vor lauter Schatten kein Licht mehr zu sehen.
So, als ob man durch einen undurchdringlichen Wald spaziert, der kaum Tageslicht durchlässt und ein Vorwärtskommen dank ungebändigtem Dornenwuchs beinahe unmöglich macht.
Dieses Gefühl kann einen lähmen und fast zur absoluten Untätigkeit verdammen.
Doch es gibt immer einen Grund, um nicht aufzugeben und an sich zu glauben.
Es gibt immer ein Licht auch in der finstersten Dunkelheit und manchmal kommt es vollkommen unerwartet aus einer Richtung, in die man vorher noch nie geblickt hat und alles beginnt plötzlich zu leuchten und in den schillernsten Farben zu glühen.
Es gilt einfach nur durchzuhalten und niemals aufzugeben, denn schon hinter der nächsten Kurve des Lebens kann sich etwas wunderbares befinden und das Leben gibt wieder einen Sinn.
Es ist vollkommen normal, wenn man im Leben mal Angst hat und es ist überhaupt keine Schande auch mal zu zweifeln - solange man nicht verzweifelt und sich von der Angst lähmen lässt.
Dieser Post geht an alle da draussen, die sich manchmal einsam fühlen, die nicht wissen, wie es weiter gehen soll und die Angst vor der Zukunft haben:
Glaubt an euch selbst, glaubt an das Leben, glaubt an die Liebe und lasst euch nicht entgehen, was hinter der nächsten Kurve auf euch wartet, denn manchmal gibt es Dinge, die sind es einfach wert, um darauf zu warten.
Ein Appell an das Leben und ein Appell niemals aufzugeben und an das Glück zu glauben.
So, als ob man durch einen undurchdringlichen Wald spaziert, der kaum Tageslicht durchlässt und ein Vorwärtskommen dank ungebändigtem Dornenwuchs beinahe unmöglich macht.
Dieses Gefühl kann einen lähmen und fast zur absoluten Untätigkeit verdammen.
Doch es gibt immer einen Grund, um nicht aufzugeben und an sich zu glauben.
Es gibt immer ein Licht auch in der finstersten Dunkelheit und manchmal kommt es vollkommen unerwartet aus einer Richtung, in die man vorher noch nie geblickt hat und alles beginnt plötzlich zu leuchten und in den schillernsten Farben zu glühen.
Es gilt einfach nur durchzuhalten und niemals aufzugeben, denn schon hinter der nächsten Kurve des Lebens kann sich etwas wunderbares befinden und das Leben gibt wieder einen Sinn.
Es ist vollkommen normal, wenn man im Leben mal Angst hat und es ist überhaupt keine Schande auch mal zu zweifeln - solange man nicht verzweifelt und sich von der Angst lähmen lässt.
Dieser Post geht an alle da draussen, die sich manchmal einsam fühlen, die nicht wissen, wie es weiter gehen soll und die Angst vor der Zukunft haben:
Glaubt an euch selbst, glaubt an das Leben, glaubt an die Liebe und lasst euch nicht entgehen, was hinter der nächsten Kurve auf euch wartet, denn manchmal gibt es Dinge, die sind es einfach wert, um darauf zu warten.
Ein Appell an das Leben und ein Appell niemals aufzugeben und an das Glück zu glauben.
Freitag, 6. September 2013
Was ist ein Mensch wert?
Was ist ein Mensch wert, der sich selber nicht treu ist?
Was ist ein Mensch wert, der sich der Gesellschaft unterordnet und seine eigenen Gefühle unterdrückt?
Was ist ein Mensch wert, der die Konformität dieser Welt akzeptiert, obwohl sein Herz ihm etwas anderes sagt?
Was ist ein Mensch wert, der seine eigenen Emotionen unterdrückt und das Leben eines anderen führt?
Was ist ein Mensch wert, dessen Leben wissentlich in einer falschen Bahn verläuft und der dennoch nichts daran ändert?
Was ist ein Mensch wert, der seine eigene Freiheit beschneidet, indem er nicht das Leben führt, dass er führen sollte?
Soll ich euch was sagen? In seinen eigenen Augen ist er nicht besonders viel wert, denn er verrät seine Ideale, seine Gefühle und sein Herz.
Soll ich euch aber weiter etwas sagen? In den Augen der anderen kann er sehr viel wert sein, kann sogar die ganze Welt bedeuten, denn niemand kann in seine Seele schauen oder kennt seine Zerrissenheit.
Was ist dieser Mensch aber nun wert, wenn er sich entschliesst, aus seinem selbst gewählten Gefängnis auszubrechen?
Was ist er wert, wenn er sich endlich von seinen eigenen Ketten befreit?
Was ist dieser Mensch wert, wenn er seine Erfüllung sucht und feststellt, dass sie an einem Ort liegt, an dem er bisher noch niemals zu suchen gewagt hätte?
Was ist er wert, wenn er seinen Träumen Flügel verleiht und sich damit womöglich von seinem bisherigen bequemen Pfad abwendet?
Ist er ein Egoist oder ein Held?
Was ist ein Mensch wert, der sich der Gesellschaft unterordnet und seine eigenen Gefühle unterdrückt?
Was ist ein Mensch wert, der die Konformität dieser Welt akzeptiert, obwohl sein Herz ihm etwas anderes sagt?
Was ist ein Mensch wert, der seine eigenen Emotionen unterdrückt und das Leben eines anderen führt?
Was ist ein Mensch wert, dessen Leben wissentlich in einer falschen Bahn verläuft und der dennoch nichts daran ändert?
Was ist ein Mensch wert, der seine eigene Freiheit beschneidet, indem er nicht das Leben führt, dass er führen sollte?
Soll ich euch was sagen? In seinen eigenen Augen ist er nicht besonders viel wert, denn er verrät seine Ideale, seine Gefühle und sein Herz.
Soll ich euch aber weiter etwas sagen? In den Augen der anderen kann er sehr viel wert sein, kann sogar die ganze Welt bedeuten, denn niemand kann in seine Seele schauen oder kennt seine Zerrissenheit.
Was ist dieser Mensch aber nun wert, wenn er sich entschliesst, aus seinem selbst gewählten Gefängnis auszubrechen?
Was ist er wert, wenn er sich endlich von seinen eigenen Ketten befreit?
Was ist dieser Mensch wert, wenn er seine Erfüllung sucht und feststellt, dass sie an einem Ort liegt, an dem er bisher noch niemals zu suchen gewagt hätte?
Was ist er wert, wenn er seinen Träumen Flügel verleiht und sich damit womöglich von seinem bisherigen bequemen Pfad abwendet?
Ist er ein Egoist oder ein Held?
Donnerstag, 29. August 2013
Die weisse Böe
Manchmal fühle ich mich wie auf hoher See, wenn meine Gefühle so überwältigend werden, dass sie in riesigen Wellen über mich hinwegbranden.
Jede Welle immer ein Stückchen grösser, als die vorhergehende preschen sie heran, wie die gewaltigen drei Schwestern des Meeres und es gibt keinerlei Möglichkeiten mehr, ihnen auszuweichen.
Diese emotionalen Wellen sind dann so unglaublich stark, dass sie mir die Brust zu zerreissen drohen und ich das Gefühl habe, ihnen nicht widerstehen zu können. Sie durchfluten mich wie eine kosmische Energie ungeahnten Ausmaßes und künden von einer Veränderung, die ich so nie erwartet hätte und die mein Leben vollkommen auf den Kopf stellt.
Und dennoch sehne ich diese Brecher herbei, warte auf jede neue Erhebung, um mich ihnen dankbar entgegen zu werfen, ihnen zu trotzen mit all meiner Macht, um danach gestärkt wieder daraus hervorzutauchen, emporzuklettern und den Schmerz und die Kälte zu ertragen.
Es ist wie eine gottgleiche Reinigung der Seele und ein Spüren meiner ureigensten Stärken und Energien.
Und ich bin stark...
Ich halte aus...
Ich trotze...
Doch ich fühle sie kommen...
Wie eine wilde Bestie rollt sie heran, türmt Schicht auf Schicht, wächst, wird grösser und gewaltiger, als alles zuvor dagewesene, lässt mich erzittern vor Ehrfurcht vor ihrer schieren, unvorstellbaren Macht.
Treibt mir Tränen des Schmerzes, der Angst und des Nicht-wahrhaben-wollens in die Augen.
Die weisse Böe!
Mittelpunkt zahlreicher Legenden des weiten Meeres, eine Urgewalt, die sich durch nichts und niemanden aufhalten lässt, die alles verschlingt, was sich ihr in den Weg wirft.
Kilometerhoch steht sie beinahe regungslos vor mir und wartet...
Wartet...
Wartet...
Und ich treibe hilflos und verloren im unendlichen Ozean und starre sie an, wissend dass ich ihr nicht entkommen kann.
Ich weiss nicht wie oder ob ich es überhaupt schaffe, aber sie muss mich verschlingen, muss mich durchdringen, muss sich durch die emotionalen Windungen meines Körpers, meines Geistes und meiner Seele kämpfen, mich hin- und herschleudern, wie einen Spielball der Unendlichkeit.
Und dann?
Sehe ich am Horizont einen Lichtstrahl aufblitzen?
Wie ein Leuchtturm für die Verlorenen lotst er mich und gibt mir die Kraft und auch die Hoffnung auf eine ruhige See, auf Schönheit, Anmut, Liebe und Geborgenheit.
Und ich betrachte diesen einen kleinen Lichtstrahl und dann weiss ich - alles wird gut werden, alles hat einen Sinn, es gibt Hoffnung.
Und in diesem kleinen Augenblick des Verstehens lächle ich der Bestie in ihr Antlitz und warte auf den Moment, in dem sie zuschlägt.
Komm zu mir weisse Böe - ich habe keine Angst mehr vor dir!
Jede Welle immer ein Stückchen grösser, als die vorhergehende preschen sie heran, wie die gewaltigen drei Schwestern des Meeres und es gibt keinerlei Möglichkeiten mehr, ihnen auszuweichen.
Diese emotionalen Wellen sind dann so unglaublich stark, dass sie mir die Brust zu zerreissen drohen und ich das Gefühl habe, ihnen nicht widerstehen zu können. Sie durchfluten mich wie eine kosmische Energie ungeahnten Ausmaßes und künden von einer Veränderung, die ich so nie erwartet hätte und die mein Leben vollkommen auf den Kopf stellt.
Und dennoch sehne ich diese Brecher herbei, warte auf jede neue Erhebung, um mich ihnen dankbar entgegen zu werfen, ihnen zu trotzen mit all meiner Macht, um danach gestärkt wieder daraus hervorzutauchen, emporzuklettern und den Schmerz und die Kälte zu ertragen.
Es ist wie eine gottgleiche Reinigung der Seele und ein Spüren meiner ureigensten Stärken und Energien.
Und ich bin stark...
Ich halte aus...
Ich trotze...
Doch ich fühle sie kommen...
Wie eine wilde Bestie rollt sie heran, türmt Schicht auf Schicht, wächst, wird grösser und gewaltiger, als alles zuvor dagewesene, lässt mich erzittern vor Ehrfurcht vor ihrer schieren, unvorstellbaren Macht.
Treibt mir Tränen des Schmerzes, der Angst und des Nicht-wahrhaben-wollens in die Augen.
Die weisse Böe!
Mittelpunkt zahlreicher Legenden des weiten Meeres, eine Urgewalt, die sich durch nichts und niemanden aufhalten lässt, die alles verschlingt, was sich ihr in den Weg wirft.
Kilometerhoch steht sie beinahe regungslos vor mir und wartet...
Wartet...
Wartet...
Und ich treibe hilflos und verloren im unendlichen Ozean und starre sie an, wissend dass ich ihr nicht entkommen kann.
Ich weiss nicht wie oder ob ich es überhaupt schaffe, aber sie muss mich verschlingen, muss mich durchdringen, muss sich durch die emotionalen Windungen meines Körpers, meines Geistes und meiner Seele kämpfen, mich hin- und herschleudern, wie einen Spielball der Unendlichkeit.
Und dann?
Sehe ich am Horizont einen Lichtstrahl aufblitzen?
Wie ein Leuchtturm für die Verlorenen lotst er mich und gibt mir die Kraft und auch die Hoffnung auf eine ruhige See, auf Schönheit, Anmut, Liebe und Geborgenheit.
Und ich betrachte diesen einen kleinen Lichtstrahl und dann weiss ich - alles wird gut werden, alles hat einen Sinn, es gibt Hoffnung.
Und in diesem kleinen Augenblick des Verstehens lächle ich der Bestie in ihr Antlitz und warte auf den Moment, in dem sie zuschlägt.
Komm zu mir weisse Böe - ich habe keine Angst mehr vor dir!
Abonnieren
Posts (Atom)