Donnerstag, 29. August 2013

Die weisse Böe

Manchmal fühle ich mich wie auf hoher See, wenn meine Gefühle so überwältigend werden, dass sie in riesigen Wellen über mich hinwegbranden.
Jede Welle immer ein Stückchen grösser, als die vorhergehende preschen sie heran, wie die gewaltigen drei Schwestern des Meeres und es gibt keinerlei Möglichkeiten mehr, ihnen auszuweichen.
Diese emotionalen Wellen sind dann so unglaublich stark, dass sie mir die Brust zu zerreissen drohen und ich das Gefühl habe, ihnen nicht widerstehen zu können. Sie durchfluten mich wie eine kosmische Energie ungeahnten Ausmaßes und künden von einer Veränderung, die ich so nie erwartet hätte und die mein Leben vollkommen auf den Kopf stellt.
Und dennoch sehne ich diese Brecher herbei, warte auf jede neue Erhebung, um mich ihnen dankbar entgegen zu werfen, ihnen zu trotzen mit all meiner Macht, um danach gestärkt wieder daraus hervorzutauchen, emporzuklettern und den Schmerz und die Kälte zu ertragen.
Es ist wie eine gottgleiche Reinigung der Seele und ein Spüren meiner ureigensten Stärken und Energien.
Und ich bin stark...
Ich halte aus...
Ich trotze...

Doch ich fühle sie kommen...
Wie eine wilde Bestie rollt sie heran, türmt Schicht auf Schicht, wächst, wird grösser und gewaltiger, als alles zuvor dagewesene, lässt mich erzittern vor Ehrfurcht vor ihrer schieren, unvorstellbaren Macht.
Treibt mir Tränen des Schmerzes, der Angst und des Nicht-wahrhaben-wollens in die Augen.
Die weisse Böe!

Mittelpunkt zahlreicher Legenden des weiten Meeres, eine Urgewalt, die sich durch nichts und niemanden aufhalten lässt, die alles verschlingt, was sich ihr in den Weg wirft.
Kilometerhoch steht sie beinahe regungslos vor mir und wartet...
Wartet...
Wartet...
Und ich treibe hilflos und verloren im unendlichen Ozean und starre sie an, wissend dass ich ihr nicht entkommen kann.
Ich weiss nicht wie oder ob ich es überhaupt schaffe, aber sie muss mich verschlingen, muss mich durchdringen, muss sich durch die emotionalen Windungen meines Körpers, meines Geistes und meiner Seele kämpfen, mich hin- und herschleudern, wie einen Spielball der Unendlichkeit.
Und dann?
Sehe ich am Horizont einen Lichtstrahl aufblitzen?
Wie ein Leuchtturm für die Verlorenen lotst er mich und gibt mir die Kraft und auch die Hoffnung auf eine ruhige See, auf Schönheit, Anmut, Liebe und Geborgenheit.
Und ich betrachte diesen einen kleinen Lichtstrahl und dann weiss ich - alles wird gut werden, alles hat einen Sinn, es gibt Hoffnung.
Und in diesem kleinen Augenblick des Verstehens lächle ich der Bestie in ihr Antlitz und warte auf den Moment, in dem sie zuschlägt.

Komm zu mir weisse Böe - ich habe keine Angst mehr vor dir!

Mittwoch, 28. August 2013

Der Frosch und die Ente

-Quaak
+Quak
-Quuak
+Quaak?
-Quuaak!!
+Quak Quak Quak...
-Quaak Quaak Quaak ;)
+Quak Quuaak!!

-Meinst du sie sind weg?
+Wer?
-Keine Ahnung...Ich hab das Gefühl jemand belauscht uns...
+Uns? Einen Frosch der sich mit einer Ente unterhält? Quaak?
-Ich weiss auch nicht so recht, aber eventuell findet das ja jemand lustig...
+Versteh ich nicht...
-Ich auch nicht, aber sag mal...
+Was? Quaak?
-Was ich mich schon immer gefragt habe: Wo hast du eigentlich deine Locken?
+Locken? Quaak! Hast du vollkommen den Verstand verloren? Ein Frosch hat doch keine Locken!
-Aber das sagt man doch so..."Ich zeig dir mal wo der Frosch die Locken hat!"
+So einen totalen Blödsinn hab ich ja noch nie gehört! Quaak! Isst du die noch?
-Was? Wen soll ich noch essen? Quaak?
+Na die Heuschrecke dort vor dir!
-Oh! Hab ich ja noch gar nicht gesehen! Nein, ich esse keine Heuschrecken!
+Kann ich die dann essen?

*Nein!
+Was? Quaak!
*Mich kannst du nicht essen! Ich schmecke dir ganz bestimmt nicht...Zirp Zirp...
+Is mir egal! Ich bin ein Frosch!Quak! Ich brauche Proteine!
*Dann furz ich dir aber ins Gesicht! Zirp!!
-Iiiiiiiih! Dann würd ich den aber nicht mehr essen wollen!
+Quaak! Ich sagte es bereits : Ich bin ein FROSCH und Frösche essen nun einmal Insekten!
*Wer sagt dir denn, dass ich überhaupt ein Insekt bin? Zirp...Vielleicht bin ich ja ein Säugetier!
-Blödsinn! Quak! Ich bin ein Säugetier ! Enten sind Säugetiere!
+Quatsch! Du legst doch Eier!
-Na und? Trotzdem kann ich doch ein Säugetier sein?
*Was ist denn überhaupt ein Säugetier?
+Keine Ahnung...
*Ich bin auch überfragt...
-Seht ihr! Vielleicht bin ich dann doch ein Säugetier! Quaak!

+Jedenfalls hab ich jetzt Hunger! Quaak! Halt mal still...
*Hey! Lass den Mist! Ich bin sowieso nicht schmackhaft und total ungesund! Zirp...Zirp...
-Halt mal! Wieso bist du ungesund? Ich dachte Insekten haben ganz viele Proteine? Quaak!
+Eben! Darum muss ich dich jetzt auch aufessen!
*Aber das kommt von den ganzen Umweltgiften!
+Was?
*Das ich so ungesund bin! Ich schmecke total sauer und bin nicht mehr zu geniessen!
-He! Vielleicht ist da was dran!Quaak!
+Is mir egal jetzt...Ich unterhalte mich nicht mit einer Grille, die denkt sie sei eine Heuschrecke!
-Aber du hast doch gesagt, dass sei eine Heuschrecke...
*Genau! Ich bin eine Grille und Frösche essen keine Grillen, sondern nur Heuschrecken! Zirp...Zirp...
+Ich esse verdammt nochmal alles, was sechs Beine hat! Quaak! Quaak!
-Und wenn es acht Beine hat, wie eine Spinne?
+Ich esse keine Spinnen. Schon aus Prinzip! Nachher verschluck ich die versehentlich noch lebendig und dann kraxelt die mir die Speiseröhre wieder hoch...
*Baaaaah! Du tickst doch nicht mehr richtig. Sowas gibts doch gar nicht!
-Ehrlich, man merkt echt, dass du nur ein Frosch bist. Quuuaaak!
+Pah! Wenn ihr wüsstet!Quak...
*Und wenn ich auch wieder hochkraxeln würde? Willst du mich dann immer noch essen?
+Du bist ein Insekt und ich bin ein Frosch. Punkt. Ich esse dich jetzt. Quak Quak!

*Stop! Seht mal da!
-Oh, was ist denn das?
+Etwas ganz komisches schleimiges...
~...Ich...
*Zirp
+Quak
-Ja bitte? Was willst du uns sagen?
~...bin...
*...total bescheuert?
+...irre langsam?
-...schwanger?
+SCHWANGER???
-Ja, warum denn nicht? Man kann schliesslich nie wissen...Quaak!
*Du tickst doch echt nicht mehr richtig!!!Zirp...
~...eine...
*...dumme Nuss?
+...Säugetierart?
-...schwangere Kuh?
+Also ehrlich, was hast du nur mit dieser Schwangergeschichte? Quak!
*Hmmm, wie eine Kuh sieht die auch nicht gerade aus...
~...Schnecke...

*Ach so...
+Na dann...
-Was ist eine Schnecke?
*Ein Säugetier?
+Oder legt die Eier?
-Bist du schwanger?
+Kannst du mal damit aufhören? Quaaak!
~...und...
*Also langsam ist sie auf jeden Fall...
+Komm doch mal auf den Punkt!
-Ich glaube ich könnte die essen...Quaak
*Igitt! Jetzt fängst du auch noch damit an...
+Wieso willst du die denn essen? Du weisst doch gar nicht, ob sie dir bekommt...Und überhaupt...Wenn die doch schwanger ist?Quak Quak!
*Verdammt nochmal! Was ist das bei euch denn bloss für eine manische Fixierung auf die Schwangerschafterei?Zirp...Zirp...
+HAPS! Lecker...!
~...ich...
-Hey! Du hast die Heuschrecke verschluckt!
+Das war eine Grille und sie war ein Klugscheisser!
-Das ist aber kein Grund! Quaak!!!
+Find ich schon...Ausserdem hatte ich echt Hunger!
~...wünsche...
-Kannibale!
+Ich esse keine Frösche! Quak! Ein Kannibale isst nur eigene Artgenossen!
-Igitt...
+Du hast damit angefangen!Quak!
-Na und? Wenn du so pervers bist ein Lebewesen zu verspeisen? Quaak!
+Ich bin ein FROSCH, herrgottnochmal!!!
~...einen...
-Das Vieh sabbelt immer noch...
+Stimmt! Verdammt komisch...
-Was will uns das Ding bloss sagen?Quaak?

~...schönen...
+Feierabend?
-Spinnst du? Was denn für einen Feierabend? Seit wann arbeitest du denn?Quak!
+Woher willst du denn dass wissen? Du bist doch nur eine Ente!Quaak!Ausserdem will das Vieh ja nur höflich sein!
-Ich hab mal von einer Artgenossin von mir gehört, dass die in einem Haushalt gearbeitet hat...sagt man jedenfalls...Quak Quak...
+Häh? Wer spinnt denn jetzt von uns beiden?Quaak.Als was denn?
~...Tag!...
-Als Badeente!
+...
~...
-Was denn? Das ist echt wahr! Sie musste den ganzen Tag  nur rumsitzen und ab und an mit jemandem in die Badewanne steigen!Quaak!
+Bäääh! Das ist doch pervers! Quak Quak!Wer steht denn auf sowas?
-Heh! Die hat nur mit gebadet, sonst nichts! Du hast echt eine Vollmeise, ehrlich...
+Woher willst du das denn wissen? Warst du dabei und hast zugesehen? Quaaak!
-Verdammt...haben alle Frösche so eine kranke Fantasie? Oder nur du...?Quaak!
~...Können...
-Ach, halts Maul! HAPS! Gar nicht mal so übel!
+Heh! Du hast das Vieh gegessen! Dabei hat es uns noch so höflich einen guten Tag gewünscht...Quaak...
-Das hat genervt und war ein Arschloch...So!Quak!
+Ziemlich skrupellos...Aber weisst du was?
-Was?
+Das gefällt mir!Quak Quak Quak!
-Waaaaas??!!Quuuaaaak!
+Hat sowas animalisches...
-Findest du? Ich hab noch nie einen Frosch getroffen, der so eine perverse Ader hat...Quak...
+Hast du überhaupt schon einmal einen Frosch getroffen?Quaak?
-Nein...
+Quaak! Dann hattest du auch noch nie Sex mit einem Frosch?
-Igitt!!!! Dass ist mir jetzt echt zuviel. Quaak! Quaak! Du bist wirklich vollkommen krank! Ich verpiss mich jetzt!

+Grmpf...Dann such ich mir eben jemand anders zum ficken! Quaak...

-Arschloch...








Freitag, 23. August 2013

RATTIPEDIA

Heute : Überraschung

Wir sausen mit unserer imaginären Kamera in wilder Fahrt durch die Strassen und verharren vor einem vollkommen unscheinbar wirkenden Haus.
Langsam bewegt sie sich näher an ein einfaches Fenster heran und wir können schemenhaft eine kleine Gestalt auf dem Fussboden des Raumes ausmachen. Mit der Zoomtaste fahren wir heran und erkennen, dass es sich um eine dicke schwarz-weisse Ratte handelt, die vornüber gebeugt dasitzt und augenscheinlich sehr beschäftigt zu sein scheint.
Wir durchbrechen die Sphäre des Fensters und springen in den Raum, der sich bei näherer Betrachtung als Wohnzimmer entpuppt. In einer Ecke steht ein grosser Rattenkäfig und wir sehen jetzt, womit der dicke Rattenbock beschäftigt ist.
Er leckt sich seine Eier.
Dann blickt er auf und fällt vor Schreck hintenüber.
"Scheisse!", brüllt er erschrocken,"Habt ihr mich erschreckt!"
Dann blinzelt er verwundert und reibt sich seine kleinen Rattenäuglein.
"Was macht ihr überhaupt hier?", murmelt er und schielt dabei sehnsüchtig zu seinen Klöten,"Ich dachte Rattipedia gibts nicht mehr..."
"Rantanplan!", ruft eine Stimme wütend aus dem Hintergrund,"Wo steckst du schon wieder? Ich brauche eine Fellmassage, aber pronto!"
"Okay, Boss!", ruft dieser zurück und schüttelt den Kopf,"Mister Fitzroy...Immer noch der gleiche Griesgram wie immer. Kennt ihr den noch? Grosser Albino? Kommt mit! Der ist bestimmt auch überrascht euch zu sehen!"
Dann watschelt er los.
"Da bist du ja!", ruft Fitzroy und kratzt sich im Schritt,"Warum muss ich dich ständig rufen? Mir juckt der Sack und..."
Er blickt auf und erstarrt.
Mit einem Ruck setzt er sich gerade hin und grinst verlegen.
"Oh!", ruft er schief lächelnd aus,"Ihr seids...Ich dachte euch gibt es nicht mehr und wir wären unseren Job los...Das vorhin...Also...Ich kratze mich sonst nie am Sack...War nur ein Test..."
"Du kratzt dich doch dauernd am...", setzt Rantanplan an, wird aber von Mister Fitzroy barsch unterbrochen indem der in seinen Schwanz beisst,"AUA! Das finde ich jetzt aber nicht sehr nett!"
"Haha!", lacht Fitzroy ein wenig hysterisch auf,"Das war doch nur Spass! Was sollen wir eigentlich erklären?"
Der kleine und flinke Huskybock namens Bob kommt um die Ecke geflitzt, reisst seine Äuglein weit auf und rennt voll in die beiden anderen Böcke hinein, so dass alle drei übereinender her kugeln.
"Hey, meine Klöten!", brüllt Fitzroy empört,während Rantanplan ein wenig verwirrt einfach liegen bleibt und alle viere in die Luft streckt.
Bob grinst nur und kommt ein wenig unvorteilhaft auf Waldemar zum liegen.
Im gleichen Moment prescht ein aufgestrubbtes und schnaufendes Etwas ziemlich wütend hinter einem Sessel hervor und bleibt abrupt stehen, als er die drei erblickt.
"Hey!", schreit Waldemar,"Wenn ich gewusst hätte, dass heute eine Orgie auf dem Programm steht, dann hätte ich mich aber extra gesäubert!"
Fitzroy verzieht das Gesicht und bedeutet Waldemar still zu sein, aber der begreift noch nicht so recht.
"Ich liege diesmal aber auf jeden Fall oben!", sagt er stattdessen,"Vom letzten Mal tut mir immer noch alles weh!"
Fitzroy lacht schrill auf.
"Waldemar macht natürlich nur Spass - ha ha ha...",ruft er und schleudert Waldemar einen wütenden Blick entgegen,"Er hat euch längst gesehen, stimmts Waldi?"
"He!", lacht dieser und entstrubbt sich wieder,"Waldi nennst du mich doch nur, wenn du..."
"Halt endlich die Schnauze!", brüllt Mister Fitzroy jetzt wutentbrannt und wirft Waldemar auf den Rücken,"Verhalte dich professionell, klar? Wir sind schliesslich Rattipedia!"
"Mann Chef...", mault Waldemar, ergibt sich allerdings in sein Schicksal,"Rattipedia gibts doch gar nicht mehr, sonst wären die doch längst schon wieder mit der Kamera hier gewesen!"
"So einer, wie der über deinem dämlichen Schädel?", ruft Bob lachend und krabbelt von Rantanplan runter.
"Ja, genau!", entgegnet Waldemar und blickt nach oben.
Zögert.
Blickt genauer hin.
"Oh, scheisse...", murmelt er schliesslich und wird rot.
Mister Fitzroy gibt ihn frei und grinst böse.
"Ja, Oh Scheisse trifft es ganz gut!", sagt er streng.
"Warum habt ihr mir nix gesagt?", fragt er kleinlaut und setzt sich erstmal bequemer hin,"Dann hätte ich mir meine Eier extra sauber geleckt...."
Die drei anderen sehen ihn an und schnaufen.
"Könntet ihr wohl endlich mit dem Thema Eierlecken aufhören?!", schreit Mister Fitzroy plötzlich auf,"Was macht denn das für einen Eindruck, herrgottnochmal?!"
Bob erstarrt kurz und bricht dann in haltloses Gelächter aus.
"Was zum...", Fitzroy blickt ihn an und faucht.
"Sorry, Boss!", ruft Bob prustend und spurtet los,"Aber das ist so absurd...Ich kann mich gar nicht mehr einkriegen vor Lachen!"
Unter schallendem Gelächter stürmt er davon, dicht gefolgt von Mister Fitzroy, dessen Geduld nun wahrlich am Ende zu sein scheint.
"Pah!", macht Rantanplan grinsend,"Die sind wir los!"
"Ja", erwidert Waldemar,"Aber was macht die Kamera jetzt noch hier? Ist ja voll die Überraschung..."
"Weiss ich nicht...", murmelt Rantanplan und beugt sich zu seinen Eiern hinunter,"Ich glaube es geht wieder los..."
"Häh?", fragt Waldemar irritiert nach,"Aber was sollen wir denn erklären?"
"Iff glaube Überrafffung...", nuschelt Rantanplan, während er sich bereits wieder intensiv seinen Geschlechtsteilen widmet.
"Was?", fragt Waldemar nach und Rantanplan blickt kurz auf.
"Überraschung!", ruft er und leckt sich weiter im Schritt.
"Herrje, Rantanplan...", erwidert der fette Rattenbock und schüttelt den Kopf,"Also eine Überraschung wäre es,wenn du aufhören würdest dir die Klöten zu lecken!"
Dann stapft er maulend davon.
Rantanplan ist wieder allein.
"Jetzt hab ich Hunger...", sagt er leise,"Nach der Überraschung jetzt..."
Er stapft in Richtung Käfig, als er plötzlich aus den Augenwinkeln heraus etwas entdeckt und stehen bleibt.
Bob saust grinsend an ihm vorbei und steckt ihm die Zunge raus.
Kurz danach kommt der keuchende Fitzroy um die Ecke, ohne ihm die Zunge zu zeigen.
Wäre echt unprofesionell gewesen.


Dienstag, 2. Juli 2013

Der Tag der Grinsekatze...

Grrrrrrrr....insekatze!!!!

Heute fühle ich mich wie die grinsende Katze aus Alice im Wunderland.
Mit einem grossen Grinsen all jenen ins Gesicht lachend, die nie geglaubt hätten, dass aus mir irgendetwas werden könnte. Die meine Art zu leben und zu denken kritisieren und kein Verständnis aufbringen für meine Entscheidungen mein Leben so zu gestalten und zu leben, wie ich es für richtig halte, ob es denen nun in den Kram passt oder nicht.
Ein fettes Grinsen der Verachtung all jenen, die immer noch ein Problem damit haben, dass homosexuelle Menschen heiraten dürfen, dass es in Ordnung ist jemanden wegen seines Äusseren zu beleidigen und zu mobben.
Ein fettes Grinsen der Bosheit all jenen unbelehrbaren, fehlgeleiteten Geistern da draussen, die immer noch nicht begriffen haben, dass faschistoides Gedankengut kompletter Schwachsinn ist.
Ein breitgefächertes Grinsegesicht all jenen, die immer noch an antiquierten Moralvorstellungen hängen und nicht begreifen wollen, dass wir nicht mehr im Mittelalter leben und die Dinge sich endlich ändern müssen.
Ein fettes Grinsen des niemals aufgebens auch an all die dummen, arroganten und heuchlerischen Machthaber dieses Planeten, die immer noch ihre Bürger unterdrücken, foltern und leiden lassen.
Eine fette Grinseattacke auch an all die selbstsüchtigen, besserwisserischen Klugscheisser mit ihren dämlichen Ansichten und Bemerkungen, die einfach nicht begreifen wollen, dass sie die Weisheit mit Sicherheit nicht mit Löffeln gefressen haben.
Wenn all die Menschen, die diese Welt in den Abgrund zerren wollen und mit ihrer falsch gepolten Umweltpolitik, ihren tierquälerischen, perversen und unmenschlichen Taten und ihrem selbstgerechten Gebaren denken, sie könnten irgendwann, in irgendeiner Form den Sieg davon tragen, dann kann ich auch denen nur eiskalt in ihre Gesichter grinsen!

Die Welt gehört denen, die an sie glauben und die bereit sind, zu akzeptieren, statt nur zu tolerieren, die mit offenen Augen durch diese Welt gehen und helfen, wo Hilfe gebraucht wird, die zuhören, wenn jemand einen Menschen zum zuhören braucht, die nicht wegschauen und die verändern wollen, wo Veränderung dringend nötig ist und die einfach nur Mensch sind!

Ich fühle mich heute wie die Grinsekatze aus Alice im Wunderland und ich verspüre ebenso ein kleines Gefühl der Freude und des Triumphs in meinen Augen...

Was ist mit euch? Grinst ihr mit?



















Donnerstag, 16. Mai 2013

Das Leben und Ich

+Hallo, ich bin dein Leben!
-Ja,nee...is klar...
+Nein, wirklich! Ich dachte mir, es könnte doch ganz nett sein, wenn wir zwei uns mal ganz ausgiebig unterhalten!
-Hmm, ich finde, dass könnte ganz leicht den Eindruck eines Egotrips erwecken...
+Nun ja, wenn wir die Unterhaltung in die falschen Bahnen lenken, dann besteht diese Gefahr durchaus, aber wir wollen doch ein intelligentes Gespräch führen, habe ich nicht recht?
-Das klingt wirklich ganz nett. Zumindest könnte es helfen, dass meine Leser mich ein wenig besser kennenlernen, gell?
+Oder schlicht für schizophren halten...
-Schon möglich...
+Wie dem auch sei : Wollen wir mit dem Interview beginnen?
-Aber immer! Leg los!

+Nun denn. Wie gefalle ich dir eigentlich bis jetzt? Ich drücke es mal verständlich aus : Wie gefällt dir dein eigenes Leben bis zu diesem Augenblick?
-Puh, du fängst ja direkt mit einer sehr komplexen Frage an und ich muss zugeben, dass sie gar nicht so einfach zu beantworten ist...
+Wieso? Was ist denn so schwer daran?
-Nun ja, zu dieser Frage gibt es eigentlich mehrere Subebenen.
+Hmm, das klingt mir jetzt irgendwie ziemlich abstrus. Versuch doch einfach mal, dich auf das Wesentliche zu konzentrieren!
-Oh je...Also, ich probiere mal die verschiedenen Facetten einzeln zu beleuchten. Als erste Ebene führe ich dann mal die globale Komponente an, die sich aus meiner Existenz im Gesamtbild unseres Planeten ergibt. Wenn ich mir ansehe, was in dieser Welt international alles so stattfindet, wie zum Beispiel Hunger, Armut, Leid, Not, Elend,qualvolle Schmerzen und andere kaum aufzulistende Gräuel, dann wäre ich reichlich arrogant, mein Leben nicht als herrlich und phänomenal zu beschreiben, oder? Ich werde weder wegen meiner politischen Ansichten verfolgt, noch für meine sexuelle Orientierung angefeindet oder wegen meines Lebensstils gemobbt. Ich leide weder an einer todbringenden Krankheit, noch habe ich ein, nach gängigen Schönheitsidealen, hässliches Äusseres und ich glaube mein Intellekt ist ebenfalls nicht zu verachten. Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass mir unter diesen Aspekten mein Leben einfach mehr als super gefällt. Nach diesen Maßstäben bin ich glücklich!
+Hervorragend! Das scheint mir schon mal ein gutes Zeichen zu sein. Zumindest wirkst du nicht arrogant oder egoistisch - jedenfalls nach globalen Maßstäben.
-Da sag ich doch mal danke und hoffe, das die Menschen, die mich kennen, dass genauso sehen.

+So, dann wollen wir doch mal in die Tiefe gehen. Was ist mit den anderen Ebenen dieser elementaren Frage?
-Nun gut, ich werde es versuchen. Die zweite Ebene ist die offensichtliche, private Ebene, die das Sozialleben, das Liebesleben und den Freundeskreis betrifft und was diesen Bereich angeht, gibt es ebenfalls keinerlei Grund zur Klage. Ich habe ein gesundes Sozialleben, fantastische Freunde und eine wundervolle Frau, mit der ich über alles sprechen kann, was mich bewegt - und was das Sexualleben angeht...
Also,wie gesagt, auch auf dieser Ebene kann ich nur bestätigen, dass ich mich als einen glücklichen Menschen betrachte!
+Das klingt ja ausgesprochen gut! Gibt es auch negative Ebenen?
-Auf jeden Fall! Da wäre zum Beispiel die materielle Ebene, auch wenn eine diesbezügliche Beschwerde unter globalen Gesichtspunkten schon wieder egoistisch rüberkommen könnte...Jedenfalls gefällt mir weder mein Beruf, noch die finanzielle Ausbeute die er abwirft, da es gerade so zum Leben reicht und mich einfach nicht erfüllt.
+Und warum änderst du dann nichts daran?
-Oh,weh...das klingt einfacher als es ist...Finde als ungelernter Mensch heutzutage mal einen vernünftigen Job.
+Und was ist mit künstlerischen Tätigkeiten?
-Naja, meine Zeichenkünste sind mittlerweile doch eher bescheiden und in Bildhauerei bin ich ebenfalls eine totale Niete. Das einzige, was mir liegt, ist das Schreiben - zumindest bilde ich mir das meistens ein. Ich hätte also diesbezüglich nichts gegen einen Bestseller einzuwenden.
+Herrje, wenn das jetzt mal nicht doch zu sehr nach Egotrip klingt...
-Tja, du hast diese Frage schliesslich gestellt und ich versuche, mich hier zu öffnen, ohne zuviel von mir preis zu geben. Gar nicht so einfach.

+Nun denn, gibt es noch andere Ebenen oder kann ich hier festhalten, dass du tendenziell glücklich bist?
-Es gibt noch einige Ebenen, aber diese komplett aufzudröseln würde hier definitiv den Rahmen sprengen. Prinzipiell kann man aber schon sagen, dass ich eher in Richtung Glück tendiere.
+Wo gibt es denn Defizite?
-Verdammt, du willst es auch wirklich ganz genau wissen,oder?
+Gegenfragen sind eine Art von Ausflucht. Du willst wohl nicht darauf antworten?
-Doch, klar! Sonst hätte ich dich doch gar nicht erst diese Frage stellen lassen. Okay, also ich empfinde mich manchmal als zu zurückhaltend und schüchtern. Ich würde sehr gerne mal über die Stränge schlagen und vollkommen aus mir herausgehen, aber dazu fehlt mir irgendwie der Mut...
+Feigling!
-Na, du hast leicht reden! Du bist ja nicht mit meinem Alltag konfrontiert oder müsstest dich rechtfertigen oder für deine Taten die Verantwortung übernehmen.
+Wie kommst du denn darauf? Immerhin bin ich du! Dein Leben! Alles, was du tust, macht aus mir was ich bin, in den Augen der Welt, deiner Freunde, deiner Frau, deiner Familie und insofern stehe ich als Synonym für dein gesamtes Verhalten!
-Ist das jetzt eigentlich ein philosophisches oder eher ein esoterisches Gespräch, was wir hier führen?
+Kommt auf den Standpunkt an. Willst du noch mehr zu deinen Defiziten sagen oder sollen wir ein neues Thema in Angriff nehmen?
-Neues Thema?

+Wundervoll! Dann sprechen wir nun mal über deine Schwächen!
-Grossartig...
+Na, nun hab dich nicht so! Schwächen hat nun einmal jeder auf der Welt und genau das ist es doch, was uns zu Menschen macht. Nun, was würdest du also sagen? Was sind deine Schwächen?
-Ist Schüchternheit eine Schwäche?
+Nein.
-Und Zurückhaltung?
+Wenn es dabei um mangelnde Zivilcourage ginge, dann wohl schon, ansonsten ist das doch eher eine Charaktereigenschaft.
-Ich sehe zuviel fern, lasse mich manchmal zu sehr treiben, habe kein Durchhaltevermögen, bewege mich zu oft in sozialen Netzwerken, was mich von zu erledigenden Aufgaben abhält, verstecke mich unter einer Wohlfühlmaske aus leicht verdrehter Persönlichkeit, indem ich meine innere Extrovertiertheit mit äusserlicher Introvertiertheit überlagere...
+Stop! Du sollst hier nun nicht einfach alle deine Charakterzüge aufzählen, die dich zu dem Menschen machen, der du heute bist, sondern nur kurz ein paar deiner Schwächen aufzählen!
-Hab ich doch gemacht! Oder willst du hören, dass ich zu gerne Süssigkeiten esse, oft zu spät ins Bett gehe oder zu häufig an Sex denke?
+Ist ja schon gut! Betrachten wir diese Frage einfach mal als abgehakt.
-Prima!

+Kommen wir zur nächsten Frage, die deine Leser wahrscheinlich besonders interessieren dürfte.
-Und welche wäre das?
+Gibt es etwas, was du deinen Freunden oder deiner Familie noch nicht erzählt hast?
-Ja! ich habe noch gefühlte hunderte von Manuskripten von unfertigen Stories und Erzählungen in meinem Zimmer herumliegen!
+Wirklich hochinteressant, aber das ist nicht wirklich dass, was die Menschen wissen wollen...
-Hab ich mir fast gedacht...Soll ich vielleicht von meinen Depressionen erzählen?
+Klingt nach einem Plan!
-Na schön, also für alle, die es noch nicht wissen und die es interessiert : Ich leide seit einer ganzen Weile an Depressionen und befinde mich deshalb in psychotherapeutischer Behandlung.
+Klingt ja nicht gerade positiv. Muss ich mir Sorgen machen?
-Nein! Ich habe mittlerweile gelernt, damit zu leben und dank meiner Therapeutin habe ich auch begriffen, vieles mit anderen Augen zu sehen, was mir durchaus eine Menge an Lebensqualität zurückgebracht hat.
+Na, das hört sich doch ganz positiv an!
-Finde ich auch! Es gibt zwar auch in diesen Bereichen durchaus noch Defizite und Gesprächsbedarf, aber die Therapie läuft ja auch noch und ich denke,dass diese Dinge ebenfalls am Ende zum Positiven führen werden.
+Es gefällt mir, wie offen du über diese Dinge sprichst.
-Das liegt daran, dass ich dazu beitragen möchte, das Thema Depression aus dem Schattendasein zu holen, in dem es sich in der heutigen Zeit leider noch immer befindet. Ich finde es wichtig, diese Dinge zu thematisieren und anderen Menschen Mut zu machen, sich zu öffnen und sich ihrer psychischen Probleme nicht schämen zu müssen.

+Okay, dann versuchen wir doch mal das nächste Thema anzusprechen. Du hast gerade eine Vasektomie machen lassen...
-Moment mal! Das geht nun wirklich ein wenig zu sehr ins Detail und mein Privatleben soll hier jetzt auch nicht komplett nach aussen getragen werden!
+Naja, aber es könnte doch den ein- oder anderen da draussen interessieren, wie so ein Eingriff vonstatten geht und ob es schmerzhaft ist.
-Oh Mann, dazu gibt es genug einschlägige Literatur und auch im Internet lässt sich dazu eine Menge finden. Ob es schmerzhaft war? Nun ja, sagen wir mal so: Es war extrem unangenehm und hat auch die Tage danach noch ganz schön gezogen, aber es war erträglich.
+Na gut, dann belassen wir es einfach dabei.
-Find ich gut!

+Themawechsel - Ich habe gehört du bist Veganer und ißt absolut keine tierischen Produkte?
-Lustig...Du bist mein Leben, also ist es ja wohl klar, dass du davon gehört haben musst.
+Okay. Aber möchtest du dazu etwas sagen?
-Nicht wirklich...Es ist für mich eine persönliche Entscheidung,die jeder Mensch für sich selber treffen muss und ich schreibe niemandem vor, wie er oder sie sich zu ernähren hat.
+Dennoch liegt dir dieses Thema sehr am Herzen, oder?
-Natürlich! Und ich freue mich über jeden, den ich zum Nachdenken anregen kann und der vielleicht sogar in Erwägung zieht, seine eigenen Ernährungsgewohnheiten zu überdenken. Allerdings bin ich kein überheblicher Gutmensch, der mit dem Vorschlaghammer daherkommt und allen, die nicht vegan leben, Vorwürfe aufgrund ihrer Entscheidungen macht.
+Und warum genau bist du Veganer geworden?
-Wie gesagt, aus Gewissensgründen. Ich könnte jetzt die enorme, qualvolle Ausbeutung der Tiere und ihr unsägliches Leid anführen, ich könnte mit verschwendeten Ressourcen argumentieren, die für die Haltung und Zucht von Nutztieren aufgewendet werden müssen und anderweitig besser genutzt werden könnten, ich könnte auch erwähnen, dass es eine gewaltige Wasservergeudung und Nahrungsmittelverschwendung darstellt, die das übertriebene Halten von zu vielen Nutztieren mit sich bringt oder auch mit den unglaublich tierquälerischen Bedingungen kommen unter denen die Tiere leben müssen und tausende anderer Fakten, die gegen den Fleischkonsum sprechen - aber alle diese Dinge, die zwar den Tatsachen entsprechen, werde ich hier nicht anführen, da wie gesagt, jeder seine eigenen Entscheidungen treffen muss und ich niemanden dafür kritisieren oder anfeinden will.
+Nun ja...in gewisser Weise hast du das aber dennoch gerade getan.
-Nicht wirklich und wenn das so rüberkam,dann tut es mir leid. Ich habe einfach nur ein paar Tatsachen wiedergegeben und wie jemand diese Fakten aufnimmt oder empfindet, darauf habe ich keinerlei Einfluss.
+Aber manch einer wird sagen, dass man über diese Tatsachen streiten könnte.
-Okay,da könntest du unter Umständen recht haben und deshalb werde ich das ganze einfach mal auf zwei simple Fakten reduzieren, die für mich persönlich elementar sind und jeder kann danach seine eigene, individuelle Entscheidung fällen. Dennoch verurteile ich niemanden!
+Da bin ich gespannt.
-Fakt Eins - und dieser Fakt steht absolut ausser Frage - Tiere haben ein Schmerzempfinden und können leiden. Sprich : Sie sind Lebewesen, die atmen, fressen, schlafen und Empfindungen haben. Das ist unbestritten.
+Stimmt.
-Fakt Zwei - und auch hier gibt es keinerlei Zweifel - Um Tiere essen zu können, müssen sie getötet werden.
+Stimmt auch.
-Also : Zusammengefasst bedeutet das nichts anderes, als dass Menschen empfindungsfähige Wesen töten, um sie zu essen. Mehr brauche ich persönlich nicht zu wissen, um mir meiner Entscheidung absolut sicher zu sein.
+Okay. Also an diesen beiden Tatsachen gibt es tatsächlich nichts zu rütteln...
-Eben! Können wir nun das Thema wechseln?
+Klar
-Danke, ich will hier schliesslich keine kontroverse Diskussion ins Rollen bringen.

 +So, aus sicherer Quelle habe ich erfahren, dass du Bisexuell bist?
-Na, da wird die sichere Quelle wohl eine wichtige Erkenntnis zu Tage gebracht haben, denn das entspricht den Tatsachen.
+Herrje, habe ich dich soeben geoutet?
-Nicht wirklich. Es ist ja nun nicht so, dass ich ein grosses Geheimnis daraus machen würde.
+Allerdings hängst du es auch nicht an die grosse Glocke...
-Warum auch? Ich finde, um diese ganze sexuelle Orientierung eines Menschen wird heutzutage viel zuviel aufhebens gemacht. Spielt es denn ernsthaft eine Rolle, ob jemand auf Frauen oder auf Männer steht? Wenn sich Menschen lieben, dann lieben sie sich - Punkt!
+Menschen? Meinst du nicht eher zwei Menschen?
-Sagen wir mal so: Nein! Meistens ist das natürlich der Fall, aber es gibt auch polyamore Beziehungen mit mehr als zwei Menschen. Selbst wenn es den meisten schwer fallen dürfte, dass nachzuvollziehen und es für mich auch eher nicht in Frage käme, so wäre es dennoch anmaßend, Menschen zu verurteilen, die sich für diese Form des Zusammenlebens entschieden haben.
+Scheint so als seist du ein sehr offener Mensch.
-Allerdings.
+Und stehst auch auf Männer?
-Nun ja, ich glaube darum nennt man es Bisexuell.
+Gibt es noch Bemerkungen hierzu, die du gerne loswerden möchtest?
-Ja! Menschen sollten in unserer Welt keine Angst haben müssen vor ihrer eigenen sexuellen Orientierung und es sollte niemand deswegen gemobbt werden oder diskriminiert. Warum muss es überhaupt thematisiert werden? Lasst uns jeden Menschen einfach so akzeptieren, wie er oder sie ist, ohne es zu hinterfragen.
+Das hört sich wirklich gut an.
-Eben! Und es ist so simpel!

+Ich denke zum Abschluss wäre vielleicht eine lustige Begebenheit aus deiner Vergangenheit für deine Leser ganz witzig.
-Oh je...
+Oder ein kurzer Witz?
-Noch schlimmer...
+Versuchs doch mal!Fällt dir nicht doch eventuell was humorvolles ein?
-Da müsste ich jetzt echt überlegen.
+Nur die Ruhe, lass dir Zeit.
-Ausgesprochen gnädig von dir.
+Keine Ursache! Für jemand so gut aussehenden wie dich, da mach ich doch gerne mal eine Ausnahme!
-Na, da spricht aber ein wahrhaft weiser Intellekt!
+Passt doch zu deiner fantastischen Ausstrahlung!

*HEY! WAS SOLL DENN JETZT DIESE BESCHEUERTE LOBHUDELEI UND DIESES UNERTRÄGLICHE EIGENLOB? GEHTS NOCH??
+Wer spricht denn jetzt da?
-Würd mich auch mal interessieren...
*DEIN GEIST
+Häh?
-Häh?
*NA, DEIN INNERES SELBST.DEIN GEFÜHL.DEIN GEWISSEN.DEINE SEELE.
+Ach so...
-Und was willst du?
*DIESEN UNERTRÄGLICHEN DIALOG STOPPEN.ES SEI DENN DU WILLST WIRKLICH SCHIZOPHREN WERDEN.
+Nö,
-eigentlich nicht.
*NA DANN...
+...verabschiede...
-...ich mich an dieser Stelle mal von meinen Lesern und hoffe ihr habt ein bisschen mehr von mir erfahren ;)

*+-EUER

DUNKELSCHEIN


-Pssst...Kommt ein Indianer zum Friseur. Kommt wieder raus - Ist sein Pony weg!...
+Also Witze sind echt nicht dein Ding...




Montag, 25. März 2013

Die Moderatorin und der Zombie

- Hallo und einen wunderschönen Guten Abend an alle Hörer da draussen.
Heute habe ich mir einen ganz besonderen Gast in die aktuelle Talkshow eingeladen und ich muss sagen, mir ist schon ein wenig mulmig zumute bei dem Anblick, der sich mir soeben bietet. Mein heutiger Talkgast ist nämlich ein waschechter Zombie! Ich hatte ja bereits in der Vergangenheit so manchen Gesprächspartner, der ziemlich wortkarg war und bei dem mir durchaus ein ums andere Mal der Gedanke gekommen war, er könnte bereits gestorben sein, aber ein echter Toter - oder in dem Fall eher Untoter - war noch nicht dabei.
Herzlich willkommen!
+ Urgh
- Aha...Das ist wohl die originalgetreue Begrüssung unter euch Zombies - ich darf doch Zombie sagen?
+ Urgh
- Verstehe. Also unsere Hörer sind natürlich brennend daran interessiert, wie sie eigentlich zu einem Untoten geworden sind. Möchten sie dazu vielleicht ein paar Worte sagen?
+ Urgh
- Hmm...nur dass sie mich nicht falsch verstehen und mich eventuell sogar anfallen, aber diese extrem kurzen Antworten helfen ihnen nicht gerade dabei Sympathien mit unseren Zuhörern aufzubauen. Ist ihnen als Zombie daran gelegen das Image eines Untoten ein wenig aufzupolieren?
+ Urgh

- Ich merke schon - So kommen wir anscheinend nicht weiter und wir müssen wohl noch ein wenig hartnäckiger nachbohren. Entspricht es den Tatsachen, dass sie sich hauptsächlich von den Gehirnen noch lebender Menschen ernähren?
+ Urgh
- Ich interpretiere dass ganz einfach mal als ein 'Ja' und stelle mir sogleich die nächste Frage. Wie lässt sich das mit ihrem Gewissen vereinbaren und hat so ein lebender Toter eigentlich ein Gewissen?
+ Urgh
- Ich schätze mal, dass wird ein langes und anstrengendes Interview, doch sie können mir glauben, ich hatte schon wesentlich schwierigere Gesprächspartner in der Vergangenheit. Vielleicht erzählen sie unseren Hörern wenigstens, wie sie es mit der Körperpflege so handhaben. Spielt das für sie überhaupt noch eine entscheidende Rolle oder sind die Zeiten der Hygiene definitiv vorbei?
+ Urgh
- Herrje, sie machen es mir ehrlich gesagt nicht gerade leicht...
+ Urgh

- So, dann kommen wir jetzt zu der Rubrik 'Hörerfragen'. Sollte da draussen unter unseren Zuhörern jemand sein, der schon immer gerne einmal einem Zombie eine Frage stellen wollte oder jemand irgendwelche Anregungen haben, dann ist er oder sie nun herzlich eingeladen. Rufen sie einfach unter der bekannten Telefonnummer an und da hab ich auch schon den ersten Hörer in der Leitung!
Was haben sie für eine Frage?
* Ja, hallo, mein Name ist Werner und ich möchte gerne wissen, ob eine Zombifizierung rückgängig zu machen ist?
+ Urgh
- Ich denke, die Frage ist damit zufriedenstellend beantwortet. Wen hab ich als nächstes in der Leitung?
* Ungh
- Aha, klingt nach einem Kollegen von ihnen. Was haben sie für eine Frage?
* Ungh?
+ Urgh!
* Ungh
+ Urgh
- Ja, soviel dazu...Ich unterbreche ihr anregendes Gespräch an dieser Stelle mal und stelle den nächsten Anrufer durch. Hallo? Wer spricht dort bitte?
* Hilfe! ich werde von einer ganzen Horde Untoter belagert und brauche dringend Unterstützung! Oh, mein Gott - sie kommen! Aaaah! Neeeeiiiiiinnnn....
- Meine Güte...da hat sich augenscheinlich jemand vewählt. Kann im Eifer des Gefechts schon einmal passieren. Ich stelle mal zum Notruf durch.

- So, wir haben noch Zeit für einen weiteren Anrufer. Wer ist dort bitte in der Leitung?
* Hier ist die Gabi und ich möchte gerne wissen, ob sie als Moderatorin dieser Sendung noch alle Tassen im Schrank haben? Wir befinden uns mitten in einer Zombie-Apokalypse und sie machen hier einen auf schwachsinniger Talkrunde!
- Ach herrjemine...Also Beleidigungen und Mobbing sehen wir hier bei uns im Studio nicht so besonders gerne. Schade, ich hätte gerne noch mehr ernsthafte Anrufer gehört...
Allerdings kommt mir dadurch eine weitere Frage in den Sinn : Haben wir überhaupt noch eine Chance die Apokalypse durch Untote noch aufzuhalten oder zu verhindern?
+ Urgh
- Das dachte ich mir, dass sie auf diese Frage nicht antworten wollen. Nun gut, kommen wir zu persönlichen Verlusten. Da mir aufgefallen ist, dass ihnen während unseres Gespräches der linke Arm abhanden gekommen zu sein scheint - Wie geht jemand wie sie mit solchen Verlusten um?
+ Urgh
- Na, dass klingt irgendwie schmerzhaft! Verspürt man als Untoter eigentlich noch Schmerzen?
+ Urgh
- Sie machen mir meine Arbeit nicht besonders leicht. So etwas unkooperatives habe ich in meiner ganzen Laufbahn noch nicht erlebt. Würden sie uns zumindest erzählen, was sie für ihre Schönheit tun? Ich meine, dass raushängende Auge und der halb zerfetzte Kiefer sind bestimmt nicht gerade der letzte modische Schick oder täusche ich mich diesbezüglich?
+ Urgh

- Puh! Für alle, die jetzt erst eingeschaltet haben. Ich habe heute immer noch einen waschechten Zombie zu Gast und versuche, mit gezielten Fragen einmal hinter die Fassade eines solchen Untoten zu blicken. Allerdings zeigt sich mein Talkgast relativ unbeeindruckt von meinen Versuchen und ich bin geneigt, dieses Interview tatsächlich vorzeitig zu beenden.
+ Urgh
- Hören sie das? Genau das meine ich! Versuchen wir mal ein paar unverfänglichere Fragen. Haben sie als Untoter noch so etwas wie Familie ? Gibt es also noch so genannte Strukturen in ihrem - ich nenne es mal lapidar - Rudel?
+ Urgh
- Nun gut...es ist ihr gutes Recht, die Antwort auf diese Frage schuldig zu bleiben. Es geht schliesslich ziemlich in ihre Privatsphäre dabei. Wo mir auch schon die nächste Frage in den Sinn kommt. Wie sieht das bei euch Zombies mit der Privatsphäre aus? Gibt es so etwas noch oder seid ihr ein Gemeinschaftskollektiv ohne Geheimnisse voreinander?
+ Urgh
- Ich merke schon: Sie haben keinerlei Bedürfnis nach Kooperation und ich bin geneigt, das Interview an dieser Stelle tatsächlich einfach abzubrechen... Nein, nein! Sie müssen dazu nicht extra aufstehen!
Aber vielleicht könnten sie mir nur eine Frage beantworten. Wie kommt es eigentlich, dass die Menschen, hinter denen sie her sind, kaum vor ihnen fliehen können? Ich meine, die Flüchtenden rennen buchstäblich um ihr Leben und sie torkeln wie in Zeitlupe hinterher und dennoch schaffen es die Fliehenden nicht, ihnen zu entkommen. Was ist ihr Geheimnis? Was steckt dahinter?
+ Urgh

- So kommen wir nicht weiter... Hören sie, sie brauchen nicht näher zu kommen. Bleiben sie einfach da stehen, okay? Sie bleiben in ihrem Bereich und ich bleibe hier auf meinem Moderatorenstuhl.
+ Urgh
- Na schön, wenn sie sich damit besser fühlen, soll es mir Recht sein. Versuchen wir mal eine konkrete Frage zum Thema Ansteckung. Entspricht es den Tatsachen, dass jemand, der von ihnen gebissen wird, selbst zu einem Zombie mutiert oder ist das eher eine Form von Paranoia?
+ Urgh
- Herrje, sie kommen mir aber mittlerweile ganz schön nahe...Zur Abwechslung könnte ich doch mal auf Verteidigungsmassnahmen zu sprechen kommen. Wenn sie so als lebender Toter auf ein potentielles Opfer zutaumeln, welche Formen der Verteidigung gibt es in diesen Fällen?
+ Urgh
- Hey! Jetzt lassen sie mal schön ihre Hände bei sich, okay? Ich bin glücklich verheiratet und hege keinerlei Intentionen mit ihnen intimer zu werden.
+ Urgh

- Oh! Wie ich soeben sehe, kommt mein Kollege Markus soeben zur Tür rein. Eventuell hat er noch ein paar Anregungen zum Thema beizusteuern! Hallo, Markus, schön dich zu sehen!
* Hast du vollkommen den Verstand verloren? Da draussen herrscht Ausnahmezustand! Wir werden von Untoten geradezu überrannt!
- Hmm, diese Bemerkung ist nicht gerade hilfreich und ich glaube nicht, dass unser Talkgast unter diesen Umständen mitteilsamer werden dürfte...
+ Urgh
- Oh jemine...Sag mal, Markus, was hast du mit dieser Waffe in deiner Hand vor?
* PENG ! PENG !
- Ich finde es nicht besonders höflich von dir, meinem heutigen Gesprächspartner einfach die Rübe wegzuballern. Ich hatte gerade das Gefühl einer gewissen Annäherung und ich denke, dass ich es durchaus noch geschafft hätte, etwas aus ihm heraus zu bekommen. Nicht besonders professionell, Markus.
* Du bist ja irre! Der ganze Flur ist voll von den Viechern! RENN UM DEIN LEBEN!!!

- Tja, liebe Zuhörer, Markus hat uns soeben verlassen und auch mein Talkgast wird wohl kaum noch mit uns sprechen wollen. Wer könnte es ihm unter diesen Umständen verdenken. Ich hätte auch keine Lust mehr zu kooperieren, wenn mir jemand den Kopf wegballert. Ich glaube, da erhält die nächsten Tage wohl jemand seine Kündigung...

- Ah! Ich sehe gerade, dass ein paar Kollegen meines leider unpässlichen Talkgastes zur Tür hereinkommen! Herzlich willkommen in meiner Sendung. Wären sie eventuell so freundlich, unseren Zuhörern einige Fragen zu beantworten?
+ Urgh
* Ungh
° Argh
- Nun gut, zumindest sprechen die drei anscheinend unterschiedliche Dialekte und - HEH! Also mich zu beissen ist nicht unbedingt die feine englische Art...Ich glaube, ich muss ihnen mal ein paar Manieren...ein paar...ein....ich...also...gnnnglll...

-  Urgh
+ Urgh!
* Ungh
° Argh

+ Okay, Leute, wir können mit der Scheisse aufhören!
* Was für ein Glück. Ständig diese Grunzgeräusche sind ganz schön anstrengend...
° Naja, sowas erwarten die Leute einfach von uns Zombies. Willst du ihren Kopf essen?
+ Nein nein...bedien dich nur!
° Danke! Echt lecker die Tussi...





Sonntag, 10. März 2013

Gleiches Recht für alle

Stellen wir uns mal kurz eine andere Welt vor.
Nehmen wir mal an, in dieser fiktiven Welt wäre Homosexualität die vorherrschende Orientierung und nur ein kleiner Prozentsatz auf dieser Welt wäre heterosexuell.
Und nehmen wir mal weiterhin an, dass es sogar so ist, dass obwohl diese erfundene Welt eine sehr tolerante und weltoffene Erde darstellt, Heterosexualität dennoch in den Köpfen vieler Menschen argwöhnisch beäugt wird, es sogar an der Tagesordnung ist, blöde Witze darüber zu machen und sich deswegen auch viele Menschen einfach nicht trauen, sich als heterosexuell zu outen.
Klingt irgendwie sehr befremdlich und dennoch auch wieder sehr vertraut, oder?
Ist einfach erstmal nur ein kleiner Perspektivwechsel.
In einer solchen Welt könnte die folgende Unterhaltung zwischen zwei Vätern und ihrem heranwachsenden Sohn stattgefunden haben :

Sohn: Papa Volker, Papa Horst - ich möchte kurz mit euch reden. Ich habe euch etwas zu sagen, was mir sehr schwer fällt...

Volker: Aber mein Junge, es gibt doch nichts, was dir uns gegenüber schwerfallen müsste.

Horst: Genau! Schütte uns dein Herz aus. Wir hören dir zu.

Sohn: Okay, ich versuchs...Habt ihr euch eigentlich jemals gefragt, warum ich bisher noch nie einen Freund mit nach Hause gebracht habe?

Horst : Naja, du bist doch noch recht jung. Diese Liebesdinge brauchen einfach manchmal ihre Zeit.

Sohn: Aber das ist es ja, ich bin verliebt!

Volker : Oh! Na das freut mich aber für dich! Wer ist es denn? Der süsse Junge aus deiner Parallelklasse etwa?

Sohn: Nein. Sie heisst Katrin...

Horst: Du meinst ...

Sohn: Papa, Paps - Ich bin Hetero...

Volker: Scheisse! Das ist jetzt aber nicht dein Ernst, oder?

Horst: Hast du dabei eigentlich auch nur einmal an uns gedacht? Was macht denn das für einen Eindruck auf die Nachbarn?

Sohn: Und ich? Die Nachbarn sind mir doch scheissegal! Habt ihr euch mal gefragt, wie ich mich dabei fühle?

Volker: Mach dir mal keine Sorgen. Ich hab gehört, dass sei heutzutage therapierbar!

Sohn: Was? Ich will nicht therapiert werden! Ich bin doch nicht krank, sondern einfach nur Hetero!

Horst: Aber das kann nicht dein Ernst sein! Du weisst doch, dass Gott Heteros hasst! Willst du denn nicht in den Himmel kommen?

Sohn: Papa, ich kann mir nicht vorstellen...

Volker: Verdammt, mein eigener Sohn ist ein Muschilader! Ich glaub ich krieg hier gleich nen Herzinfarkt!

Horst: Da siehst du, was du deinem Vater damit antust!Ich verlange, dass du dich entschuldigst und Busse tust!

Sohn: Ich dachte, ihr habt mich lieb und würdet das verstehen...

Ich breche hier mal die Unterhaltung ab, denn im Grunde wird hier bereits einiges deutlich...
Wenn man sich nun mal vorstellt, Heterosexuelle besässen in einer solchen Welt die Dreistigkeit und würden für Gleichberechtigung eintreten, die Gleichstellung mit einer Homo-Ehe vor dem Gesetz einfordern oder sich einfach nur einen unvoreingenommenen Umgang mit ihrer sexuellen Orientierung vom Rest der Bevölkerung wünschen.
Eine Katastrophe wäre die Folge!
Oder etwa nicht...?
Falls irgendjemand in einer solchen Welt leben möchte,die diese Wünsche nicht akzeptieren will, so kann ich an dieser Stelle alle Homosexuellen beglückwünschen, denn in einer solchen Welt befinden wir uns bereits!
Und alle Heterosexuellen, die sich auch nur ansatzweise so fühlen möchten, die sind herzlich eingeladen, sich in die eingangs beschriebene fiktive Welt zu versetzen, um sich mal ein Bild zu machen, welche emotionale Tortur das bedeuten kann.
Ich kann nur sagen, ich fühle mich echt beschissen, in einer solchen Welt der Intoleranz, Entfremdung, Anfeindung und Inakzeptanz der Homosexualität zu leben und ich schäme mich regelrecht, wenn ich die Tageszeitung lese oder den Fernseher anmache, wenn ich mitbekomme, wie allen Ernstes immer noch darüber diskutiert wird, ob es eine rechtliche Gleichstellung der Homo-Ehe zur 'herkömmlichen' Ehe geben sollte.
Mir platzt ja bereits bei dem Wort 'Homo-Ehe' der Kragen, denn eine Verbindung zwischen zwei Menschen, die sich lieben und die Ja zueinander sagen wollen, ist immer eine Ehe und eine Homo-Ehe unterscheidet sich dabei in keinster Weise von einer Hetero-Ehe.
Das Wort allein hat also bereits einen diskriminierenden Charakter.
Machen wir uns nichts vor : Wir leben in einer Welt, in der die katholische Kirche und auch viele andere Religionen, Homosexualität verdammen; Wir leben in einer Welt, in der Väter und Mütter ihre Kinder verstossen, wenn ihre sexuelle Orientierung nicht in ihr 'Weltbild' passt;
Wir leben in einer Welt, in der Homosexuelle für ihre Ausrichtung verprügelt und sogar getötet werden!
Und ganz ehrlich : Mir reichts! In einer solchen Welt will ich nicht leben und ich schäme mich für all die Menschen, die immer noch nicht begriffen haben, dass Homosexualität genauso normal ist, wie Heterosexualität und es Zeit ist, Homosexuelle nicht mehr zu brandmarken, auszugrenzen, anders zu behandeln oder auch nur neue Bezeichnungen für gleiche Dinge zu finden.
Wir sollten endlich aktiv dazu beitragen, dass Homosexuelle keinen Grund mehr haben müssten, sich zu outen, da die sexuelle Orientierung eines Menschen vollkommen irrelevant ist für seinen Charakter.
'Gleiches Recht für alle' ist ein Satz, den wir alle bestimmt schon tausendmal gehört haben, so dass es den Anschein hat, er wäre fast schon zu einer Farce verkommen...
Es wir Zeit, dass wir uns diesen Satz wieder in seiner vollen Tragweite bewusst machen und endlich anfangen mit der absoluten Gleichstellung aller Menschen auf diesem Planeten!

Gleiches Recht für alle!

Das sagt euch Dunkelschein oder in dem Fall sage ich euch dass höchstpersönlich, denn offen für etwas einzutreten, heisst auch, den Mut zu haben, sich selbst dahinter zu stellen.

Ein Blogpost von

Manuel